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Biologie

Dem Leben auf der Spur

Wusstest du schon, dass der Mensch einen Steigbügel hat? Dieser ist jedoch nicht aus Metall und hängt auch nicht an einem Lederriemen. Er liegt versteckt in unserem Ohr und ist mit nur 3 Millimetern der kleinste menschliche Knochen. Spannend ist auch, dass der Mensch zum Lachen nur 43 Muskeln in Bewegung versetzen muss, um böse dreinzuschauen, braucht man ganze 54. Lachen ist also leichter.

Die Biologie befasst sich mit allem Leben auf der Erde und schaut sowohl auf die individuellen Besonderheiten als auch die allgemeinen Merkmale der Lebewesen. Dabei kommt es auf genaues Beobachten und das Erkennen von Zusammenhängen an.

Kurz-Info: Biologie am Scharnhorst­gymnasium

In unserer langen Tradition als naturwissenschaftliches Gymnasium spielt das Fach Biologie am SHG eine wichtige Rolle. Als problemorientierter naturwissenschaftlicher Unterricht bietet das Fach Biologie vor allem viel Anschauliches: So arbeiten wir regelmäßig mit den Mikroskopen und nutzen anatomische Modelle, um Zusammenhänge besser verständlich zu machen. Darüber hinaus hat die Durchführung von experimentellen Nachweisreaktionen und anderen Schülerversuchen einen hohen Stellenwert im Unterricht.

Wenn möglich werden auch Organe, z. B. Augen oder ganze Lebewesen wie Forellen präpariert. Das hört sich für dich vielleicht erst einmal eklig an, macht aber viel Spaß, und du lernst sehr viel dabei über den Bau von echten Organen.

Unterhalb der Galerie gibt es detaillierte Informationen zum Biologieunterricht am SHG.

Biologie im Detail

  • Unser übergeordnetes Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren, indem sie ein differenziertes und nachhaltiges Verständnis für die wechselseitige Abhängigkeit von Mensch und Natur entwickeln.
  • Darüber hinaus trägt das Fach Biologie unter anderem durch die intensive Beschäftigung mit dem Bau und den Funktionen des eigenen Körpers maßgeblich zur Gesundheitserziehung bei.
  • Zusätzlich zum fachlichen Wissen erwerben die Lernenden Kompetenzen in fachspezifischen Arbeitstechniken, wie zum Beispiel dem Beobachten, Beschreiben und Vergleichen und der Durchführung von Schülerversuchen.
  • Des Weiteren trainieren die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Texten und Medien, z. B. durch das Erstellen mediengestützter Präsentationen. Das interaktive Arbeiten am Active Board bildet einen festen Bestandteil des Unterrichts.
  • Neben dem Erwerb von Fachwissen steht die direkte Naturerfahrung im Vordergrund. Schon zu Beginn des Fachunterrichts in Klasse 5 besuchen wir das Schulbiologiezentrum und unternehmen Exkursionen in das Naturschutzgebiet Haseder Busch, um theoretisches Wissen anschaulicher und lebendiger werden zu lassen.

Einführungsphase (Klasse 11)

  • Unsere Schülerinnen und Schüler werden auf die spezifischen Arbeitsweisen des Biologieunterrichts in der Qualifikationsphase vorbereitet, indem sie zunehmend selbständig Zusammenhänge erarbeiten und – meist in Gruppen – die Ergebnisse präsentieren.

Qualifikationsphase (Jahrgänge 12 und 13)

  • Mit Blick auf die Zukunft der Schülerinnen und Schüler liegt der Unterrichtsschwerpunkt der Q-Phase auf dem Erwerb der Studierfähigkeit.
  • Die Fähigkeit zu multiperspektivischem und systemischem Denken wird weiter ausgebaut.
  • Die Durchführung von Schülerversuchen, vor allem zur Pflanzenphysiologie, und Freilanduntersuchungen verschiedener Ökosysteme haben einen hohen Stellenwert im Unterricht.
  • Der sachgerechte und effiziente Umgang mit Medien wird durch die kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Informationsquellen vertieft und durch den Einsatz mediengestützter Präsentationen weiter optimiert.
     
  • Schülerinnen und Schüler mit besonderem Interesse an Biologie können sich bereits ab Klasse 5 im Rahmen der Arbeitsgemein­schaften engagieren. Sowohl die AG „Der grüne Daumen“, in der sich die Schüler dem Pflanzenwachstum und der Pflanzenpflege in unserem Schulgarten widmen, als auch die „Jugend forscht“ AG fördern biologisch Interessierte.
      | Informationen zu den AGs |
  • Die Biologie spielt ebenfalls eine besondere Rolle auf der in Jahrgang 7 etablierten Klassenfahrt ins Schullandheim Nienstedt am Deister. Vor Ort führen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Freilanduntersuchungen durch, z. B. kann man erforschen, welche Tiere dort im Bach zu finden sind und warum sie gerade dort leben.
      | Nienstedt-Fahrt |

Laden Sie hier unsere Kriterien für die Leistungsbewertung im Fach Biologie als PDF herunter.

Laden Sie hier unseren Schuljahresplan für das Fach Biologie als PDF herunter.

Das Schul­biologie­­­zentrum

Echtes Leben zum Anfassen!

Hast du schonmal eine echte Maus auf der Hand gehabt? In einen geöffneten Bienenstock hineingesehen? Oder Apfelsaft selbst hergestellt? Wenn du nur eine dieser Fragen mit „nein“ beantwortest, dann kannst du dich jetzt schon auf deinen Besuch im Schulbiologiezentrum freuen.

Das Schulbiologiezentrum liegt ganz idyllisch am Steinberg beim Wildgatter. Dort gibt es neben vielen Tieren auch Spannendes über unsere heimischen Pflanzen zu entdecken. Zu Beginn der 5. Klasse macht ihr euch gemeinsam mit eurer Biologielehrin/eurem Biologielehrer auf den Weg, um einen Tag lang die „Kennzeichen des Lebendigen“ im Schulbiologiezentrum zu erforschen.

In der 6. Klasse ist „Die Honigbiene als wichtiger Bestäuber“ Thema für das Arbeiten vor Ort. Bei diesem Projekt werdet ihr sogar einen richtigen Imkeranzug anziehen, damit ihr das Treiben der Bienen aus nächster Nähe beobachten und bestaunen könnt. Wer ist hier eigentlich die Königin? Und woran kannst du das erkennen?

Auch die Mittel- und Oberstufe nutzt gelegentlich die Kooperation des Scharnhorstgymnasiums mit dem Schulbiologiezentrum. So macht sich die Fachgruppe Werte und Normen immer wieder auf den Weg an diesen Studienort. Zum Thema „Bewahrung des Lebendigen“ wird hier geforscht und wild diskutiert.

Nicht selten ist die AG-Grüner Daumen im großen Garten des Schulbiologiezentrums zu finden. Denn wo sonst könntest du durch herrliche Streuobstwiesen schlendern und lernen, wie man Apfelsaft selbst herstellt?

Biologie aktuell