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SAZ
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SAZ - Selbstbestimmte Arbeitszeit

In der SAZ werden den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten geboten, selbst zu entscheiden und frei zu wählen, d. h., sie lernen verstärkt aus eigenem Antrieb.

Den Rahmen bildet ein Wochenplan, den sie jeweils zu Beginn der ersten SAZ-Stunde jeder Woche ausgehändigt bekommen.

Dieser Plan sieht von den Fachlehrern gestellte Pflichtaufgaben der einzelnen Unterrichtsfächer vor, die in der Woche bearbeitet werden müssen. Innerhalb dieses Rahmens bleibt den Schülerinnen und Schülern Entscheidungsfreiheit:

 

  • Für welche Lerntätigkeit entscheide ich mich?
  • Wie viel Zeit lasse ich mir für die Arbeit an einer Aufgabe?
  • In welcher Reihenfolge bearbeite ich die Aufgaben?
  • Wie soll mein Lernprodukt aussehen?
  • Arbeite ich allein, mit einem Partner oder in der Gruppe?
  • Wann brauche ich eine Erholungsphase?
  • Wie kann ich „übrige“ Zeit sinnvoll nutzen?

Auch in der SAZ wird dem schulinternen Stoffplan entsprechend gearbeitet.

In der SAZ wird somit nichts anderes und nicht weniger gelernt, den Schülern soll aber zusätzlich die Möglichkeit geboten werden, individuelle Wege des Lernens zu suchen und zu beschreiten. Diese Organisationsform wird überdies dem unterschiedlichen Arbeitstempo der Kinder gerecht, da sie den Leistungsstärkeren die Möglichkeit bietet, sich über das Pflichtpensum hinaus mit sinnvollen Zusatzaufgaben zu beschäftigen.

Die Unterschiedlichkeit der Begabungen muss ihre Entsprechung auch in einem vielfältigen Übungsmaterial finden, damit die Schüler mit allen Sinnen handelnd etwas für sich entdecken können:

Neben Karteien, Arbeitsblättern, Lernspielen, Nachschlagewerken sowie der Möglichkeit der Internetrecherche bieten wir den Schülerinnen und Schülern ausgewählte Materialien an, die ihnen das Arbeiten und die Bindung ihrer Konzentration an einen Lerngegenstand erleichtern helfen und auf diese Weise Lernfortschritte ermöglichen.

 

„Die Arbeit in der Schule darf nicht nur auf Leistungen im kognitiven Bereich ausgerichtet sein, sondern muss zugleich emotionale und kreative Fähigkeiten fördern, muss sich um die Herausbildung sozialer und humaner Verhaltensweisen und Einstellungen bei den Schülerinnen und Schülern bemühen und die soziale Integration fördern.“

 

 Quelle: Grundsatzerlass des MK vom 03.02.2004, Abs 2.5
 „Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums“

 

 

Diesen Text können Sie sich hier auch als Faltblatt im pdf-Format herunterladen.

Einen weiteren Flyer zur Selbst bestimmten Arbeitszeit können Sie sich hier im pdf-Format herunterladen.