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Schulchronik
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Die Chronik des Scharnhorstgymnasiums Hildesheim

   
1849 In Sekunda des Andreanums sitzen 28 Schüler, darunter 9 "Realisten"; in Tertia 32 Schüler (11); in Quarta 32 (18).
1850 Die vom Direktor beantragte Einrichtung eines "selbstständigen Realklassensystems" wird für das Schuljahr 1850/51 genehmigt.
1866 Das Königreich Hannover wird preußische Provinz.
1868 Der Direktor des Andreanums beantragt beim Königlichen Provinzial-Schulkollegium in Hannover die "Erhebung der Realklassen zu einer Realschule 1. Ordnung". Dem Antrag wird am 21.09.1868 stattgegeben.
1869 Das Andreanum - Gymnasium und Realschule 1. Ordnung - bezieht einen Neubau (an der Stelle des heutigen Versorgungsamtes gegenüber der Industrie- und Handelskammer). Der Zustrom von Schülern nötigt den Schulleiter, die Genehmigung zur Einrichtung von Parallelklassen in der Realschule einzuholen. Bald taucht der Gedanke auf, beide Schulen zu trennen, kann sich aber zunächst nicht durchsetzen. Schließlich zwingt die wachsende Raumnot zum Handeln.
1883 Vertrag zwischen dem Magistrat der Stadt Hildesheim und der preußischen Staatsregierung: Die Stadt überstellte das Grundstück und das Gebäude der alten Gewerbeschule am Dammtor (heute steht dort die Fachschule für Technik-Holzverarbeitung und Betriebstechnik) in staatliches Eigentum und sorgt für den erforderlichen Aus- und Umbau des Gebäudes. Der Staat Preußen trennt die beiden Schulen und macht die Realschule zu einer selbstständigen Anstalt.
1885 10. April - Übergabe des Gebäudes an die Königliche Unterrichtsverwaltung.
  15. April - Feierliche Einweihung und Eröffnung der neuen Schule.
  23. April - Durch Ministerialerlass erhält die Schule die amtliche Bezeichnung: Königliches Andreas Realgymnasium.
  10. Juni - Ernennung des Oberlehrers am Andreaum Gustav Adolf Kalckhoff zum Realgymnasiumsdirektor. Er ist Mathematiker und Naturwissenschaftler.
1886 Am 1. Februar 1886 hat die Schule 186 Schüler in 9 Klassen. 167 sind evangelisch, 3 katholisch und 16 sind jüdischen Glaubens. 93 kommen aus Hildesheim, 80 von auswärts und 13 aus dem "Ausland", d.h. nicht aus Preußen. "Von dem Wunsche beseelt, ein Symbol ihrer Zusammengehörigkeit zu besitzen" , (Jb.1886), veranstalten Schüler, Altschüler und Lehrer unter sich eine Geldsammlung zur Anschaffung einer Schulfahne. (Sie ist als eines der wenigen Zeugnisse aus der Gründungszeit der Schule erhalten geblieben.)
1887 Der Hildesheimer Bildhauer Prof. Friedrich Küsthardt, ehemaliger Schüler, schenkt der Schule eine Gauß-Büste.
1889 Der erste Lehrer tritt in den Ruhestand: Theodor Loebnitz. Er war 1847 ans Andreanum gekommen und zum Realgymnasium mitgegangen. 1818 geboren, nunmehr 72 Jahre alt! "Se. Majestät der Kaiser und König hatte in Anerkennung seiner treuen Dienste geruht, ihm den Roten Adler-Orden 4. Klasse zu verleihen; die Ordensinsignien durfte immer der Direktor mit einem höchst anerkennenden Schreiben des Königlichen Provinzial-Schulkollegiums überreichen." (Jb.1890).
1911 Am 20.April wird der neue Direktor Dr. Emil Mackel in seinem Amt eingeführt ; er kommt vom Provinzial-Schulkollegium Stettin und unterrichtet Deutsch, Französisch, Englisch, ev. Religion.
  25 Jahre nach Eröffnung wird die Schule von 435 Schülern besucht, davon sind 73 in den oberen Realschulklassen. 407 (66) sind evangelisch, 12 (3) katholisch, 16 (4) sind jüdischen Glaubens.
  297 (45) kommen aus Hildesheim, 138 ( 28) von außerhalb. 422 (70) sind Preußen, 10 (3) sind nichtpreußische Reichsangehörige, 3 (-) sind Ausländer.
1912 Die Sprachenfolge wird nach dem sog. Frankfurter Plan umgestellt: Er dringt auf eine sichere Grundlegung in jeder Sprache, bevor eine neue auftritt. Die Schüler treiben 3 Jahre lang nur die erste Fremdsprache, Französisch. In Untertertia (KL. 8) beginnt Latein und erst in Untersekunda (KL.10) tritt Englisch als dritte Fremdsprache hinzu. Die Realschule behält Englisch vom 4. Lehrjahr ab bei .
  Das Ministerium überweist 570 Mark zur Anschaffung eines Ruderboots. 27 Schüler nehmen das Rudern in einer "Zweier-Ausleger-Gig" auf, es sind zumeist Mitglieder des Schüler-Turnvereins Germania, der 1867 am Andreanum gegründet worden war und überwiegend aus "Realisten" bestand.
  Das Provinzial-Schulkollegium Hannover bewilligt 2300 Mark für die Einrichtung einer Wasserspülung in der Abortanlage.
  Es wird genehmigt, dass der Unterricht in der Zeit vom 1.Mai bis zum 1. Oktober um 7 Uhr beginnt.
  Gründung der Gruppe "Lützow" im Jungdeutschland und Hildesheim.
1914 1.August: Ausbruch des 1.Weltkrieges. Alle Oberprimaner, einige Unterprimaner und Sekundaner melden sich als Kriegsfreiwillige oder Fahnenjunker, insgesamt 50 Schüler. Über 100 werden ihnen später noch folgen, 37 von ihnen finden den Tod. Am Ende des Krieges zählt man 164 gefallene Schüler, deren Namen eine Ehrentafel in der Aula aufbewahren wird.
  Der Unterricht geht weiter, wird aber stark beeinträchtigt durch Lehrermangel (1915 sind 12 Lehrer zur Armee einberufen, Lehrerinnen helfen aus ) und durch viele Sammlungen, die Not und Mangel abhelfen sollen. Schüler sammeln Edel- und Buntmetalle, Knochen, Papier, 7 Zentner getrocknete Brennesselblätter, 27 (!) Zentner Obstkerne und pflücken 525 Zentner Laub, für das sie 3000 Mark einlösen, die als "Kriegsanleihe" gezeichnet werden. Der zunehmende Mangel an Arbeitskräften auf dem Land führt zum Einsatz von Schülern als Erntehelfern. Überanstrengung und unzureichende Ernährung prägen ihre Gesichter.
1919 Amerikanische Quäker stiften die "Schulspeisung" ; an der auch Schüler des nun nicht mehr "Königlichen", sondern einfach "Staatlichen" Andreas-Realgymnasiums teilnehmen. Noch 1924 erhalten 25 Schüler "Kinderspeisung".
1920 Am 21.August wird das erste Schulfest nach dem Krieg gefeiert. Teilnehmende Altschüler gründen am Abend dieses Tages auf Initiative von Dr. Wilhelm Tischbein (ehemaliger Schüler und seit 1919 Lehrer der Schule) den "Verein ehemaliger Schüler des Andreas-Realgymnasiums mit Realschule", über dessen Wirken und Geschichte ein besonderer Artikel der Festschrift berichtet.
1922 22.Juni :Gründung einer Schulgruppe des Vereins für das Deutschtum im Ausland, die sehr aktiv wird und z.B. 19.242.000 Mark für das deutsche Schulwesen in Posen sammelt.
1923 Änderung der Sprachenfolge: Ab Sexta Englisch, ab Untertertia (KL. 8) Französisch und ab Untersekunda (KL. 10) Latein.
1925 Ein Ministerialerlass fordert Umwandlung des Realgymnasiums in eine Oberrealschule ohne Latein als Pflichtfremdsprache. Energischer Protest aller am Schulleben beteiligten Gruppen vermag die Umwandlung lediglich um ein Jahr hinauszuzögern. Sie ist 1929 abgeschlossen. Die Schule heißt von da an: Staatliche Andreas-Oberrealschule. Ihre Reifezeugnisse öffnen weiterhin den Weg zu allen Berufen. In Obersekunda (Kl. 11) wird wahlfreier Lateinunterricht eingerichtet.
1926 Seit dem 1. April beträgt der Schulgeldsatz 200 Mark pro Jahr.
1927 OStD Dr. Emil Mackel tritt in den Ruhestand. Er hat die Schule 16 Jahre lang geleitet. Neuer Schulleiter wird OStD Dr. Robert Scherwatzky. Er war zuvor als Studienrat (Deutsch, Geschichte, ev. Religion) an der Humboldtschule Hannover.
1928 Steigende Schülerzahlen führen zur Teilung auch der oberen Klassen. Der Raummangel zwingt zur Verlegung von 4 Unterstufen-Klassen in das 8 Minuten entfernte "Seminargebäude" (dort steht heute die Grundschule Pfaffenstieg). Seitdem räumliche Trennung von Teilen der Schule, die erst im Neubau an der Steingrube 1959 aufgehoben wird.
  19. September: Gründung des "Schüler-Ruderclubs an der Andreas-Oberrealschule".
  Dem Pfadfinderbund gehören über 30 Schüler an, die Hälfte der Hildesheimer Mitglieder. Zum jungnationalen Bund gehören 20 Schüler.
1931 Ein Umbau im Hauptgebäude führt zur fälligen Einrichtung moderner Fachräume für Biologie, Chemie und Kunst, was aber den Abzug von weiteren 5 Klassen nach dem Pfaffenstieg zur Folge hat.
1933 Nach der Machtübernahme versuchen die Nationalsozialisten, ihnen kritisch gegenüberstehende Beamte zu disziplinieren. Zu diesen gehört auch OStD Dr. Scherwatzky. Er wird am 16.10. als Leiter an die Aufbauschule in Wunstorf versetzt. Die Beschwerden einer spontan gebildeten Primaner-Delegation im Reichskulturministerium bleiben erfolglos.
1934 Am 1.Juni übernimmt OStD Bruno Engelhardt die Leitung der Schule. Er kommt aus Clausthal-Zellerfeld, wo er als Studiendirektor die Robert-Koch Schule geleitet hat. Er unterrichtet Englisch, Französisch ,Deutsch.
  Im Oktober nehmen 2 Lehrer an einem "Lehrgang zur Umschulung der Lehrerschaft für den neuen Staat" teil.
  Einführung des Staatsjugendtages (unterrichtsfreier Sonnabend ,dafür Aktivitäten im Sinne nationalsozialistischer Erziehung ,auch "Dienst" im Jungvolk und in der Hitlerjugend).
1935 Unterrichtskürzung in einigen Fächern wegen des Staatsjugendtages, wegen der Erweiterung des Biologieunterrichts und der Einführung der dritten Turnstunde.
  Bewerber für die Offizierslaufbahn erhalten Gelegenheit zu vorgezogener Reifeprüfung.
  In verstärktem Maße werden Schülerlager in den Unterricht eingebaut, die organisierenden Lehrer in Lehrerlagern geschult. OStD Engelhardt "leitet den ersten Lehrgang zur Umschulung der Lehrerschaft für den neuen Staat in Einbeck".
  Für Referendare wird die Teilnahme an einem Referendarlager verbindlich gemacht. In den Lagern werden auch Schießübungen abgehalten, da der Schule 2 Kleinkaliberbüchsen zur Verfügung stehen.
  Der Verein ehemaliger Schüler übernimmt die Finanzierung und einen großen Teil der Vorbereitung für die Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Schule. Er ermöglicht auch die Herausgabe einer Denkschrift.
1937 Die Oberrealschule wird in eine Oberschule umgewandelt, eine Kombination aus Realgymnasium und Oberrealschule. In Klasse 1 (früher Sexta) beginnt der Schüler mit Englisch, in Klasse 3 (Quarta) mit Latein, in Klasse 4 (Untertertia) mit Physik und in der Klasse 5 (Obertertia) mit Chemie und behält dann alle Fächer bis zum Abitur bei . Dieses wird in Klasse 8 abgelegt. Also nach 8 Jahren statt bisher 9. Die Oberprima fällt weg.
1938 Am 1. Februar wird die Schule von 461 Schülern besucht. 424 sind evangelisch, 27 katholisch, 5 gottgläubige, 5 jüdischen Glaubens. Alle sind Reichsangehörige, 154 kommen von außerhalb.
  Außer einigen Sextanern, die noch Jahre alt sind, "gehören die arischen Schüler geschlossen den nationalsozialistischen Verbänden an". Fast ein Drittel von ihnen sind Jungvolk- oder HJ-Führer und werden außerhalb der Schule so beansprucht, dass ihre Schulleistungen erheblich nachlassen und die Eltern Klage beim Direktor führen. Spannungen zwischen Schule und HJ entstehen, als jene bei der Beurlaubung zu Führerlagern weniger großzügig verfährt. Sie verstärken sich, als die HJ auf den Straßen gegen das Tragen von Schülermützen demonstriert.
  Von Ostern an führt die Schule den Namen Scharnhorstschule - Oberschule für Jungen.
1939 1. September. Ausbruch des 2. Weltkriegs.
  Es beginnt wie 25 Jahre zuvor: Notreifeprüfungen, Meldungen als Kriegsfreiwillige, Einberufungsbefehle für die schon "Gemusterten". In der Schule Unterrichtsausfälle oder Kürzungen , aber auch Feier von Siegesmeldungen. Später Sammeln von Heilkräutern, Kartoffelkäfern. Erntehilfe beim Bauern oder "Kriegshilfsdienst" bei Bosch. "Kohleferien", als der Koks knapp wird , und Luftschutzwache nachts im Schulgebäude.
  Fliegeralarme unterbrechenden Unterricht. Ab 1943 werden Oberstufenschüler als Helfer bei den Flugabwehrbatterien im Raum Hannover eingesetzt. In ruhigen Stunden machen die Lehrer mit ihnen Unterricht. Andere werden zum Bau von Panzergräben hinter der zurückweichenden Front geschickt.
1945 Der Luftkrieg greift nach Hildesheim: Am 22. März 1945 - 6 Wochen vor Kriegsende - wird die Stadt zerstört. Beide Schulgebäude sind ausgebrannte Ruinen. 242 Scharnhorstschüler kehren vom Kriegseinsatz nicht zurück. Ein Teil der Lehrerbibliothek und der Schulakten, auch die alte Schulfahne werden aus den Ruinen geborgen. Lehrer und Schüler fragen nach, wann es mit dem Unterricht weitergehe. Im zerstörten Hildesheim werden Unterrichtsräume "beschafft". In Notquartieren: im Alten Brauhaus ("Auerbachs Keller"!) - in der Veranda und einem Nachbarraum des Gasthauses "Stern" in Neuhof - im Gemeindesaal der Christuskirche, in Räumen der Hohnsenschule, der Moritzbergschule, der Brauhausschule und in der "Loge", Keßlerstraße. Unterrichtet wird in Schichten. Die Stadtkinder sind vor allem nachmittags dran.
  StR Otto Kaufmann, der sein Wohnzimmer zum Sekretariat umfunktioniert, leitet kommissarisch die Schule. Manche Lehrer sind amtsenthoben, warten auf ihre "Entnazifizierung", um wieder unterrichten zu können. Aus den Ostgebieten geflüchtete Lehrer suchen einen Arbeitsplatz.
1946 Am 1. Oktober übernimmt OStD Dr. Hans Kurfeß die Leitung der Schule. Er hat Latein, Griechisch und katholische Theologie studiert und kommt aus Breslau. Da er zur Wahrnehmung besonderer Aufgaben nach Hannover abgeordnet wird, leitet Herr Kaufmann die Schule als sein Stellvertreter.
1947 Im Oktober kommen zum ersten Mal nach dem Krieg wieder ehemalige Schüler mit ihren alten Lehrern zusammen. Die Neugründung des Vereins wird von der englischen Militärregierung genehmigt.
  Ab 1. Dezember kann für alle Klassen voller Unterricht erteilt werden.
  Im Dezember werden die ersten Elternvertretungen gewählt. Die Robert-Koch-Schule Clausthal schenkt der Scharnhorstschule Möbel und Lehrmittel.
1948 Am 1. Februar werden in 19 Klassen 642 Schüler unterrichtet. 585 sind evangelisch, 42 katholisch, 10 gottgläubig, 3 gehören anderen Religionsgemeinschaften an, 2 sind glaubenslos. 347 sind Fahrschüler, 140 Flüchtlinge.
  Der Wiederaufbau des Gebäudes am Pfaffenstieg wird in Angriff genommen. Schülerväter aus der Landwirtschaft stellen Gespanne zum Abfahren des Trümmerschutts.
  18. September: 1. Marienbergfest der Ehemaligen nach dem Krieg.
1949 1. April: StR Kaufmann tritt in den Ruhestand. OStD Dr. Kurfeß übernimmt endgültig die Schulleitung. Erster Landheimaufenthalt von Scharnhorstschülern in Liebenburg.
  Unterricht nach neuen Stundentafeln: Ab Klasse 5: Englisch - ab Klasse 7: Französisch oder Latein.
  9. September: Die Scharnhorstschule richtet das erste Sportfest der höheren Schulen aus.
1950 6. Juni :15 Klassen beziehen das wieder aufgebaute Gebäude am Pfaffenstieg. Die übrigen 5 Klassen bleiben in der "Loge".
1952 März: 1. Skifahrt der Klassen 11 zur Schönleitenhütte/Saalbach. Klassenlehrer: Hackert und Kalberlah; Sportlehrer: Hawelka und Schöne.
1953 Kein Abitur: Die Klassen 12 werden als Kl. 13 weitergeführt. Wiederherstellung der neunjährigen Gymnasialzeit.
  Teilung der Reifeprüfung: Vorabitur in Klasse 12. Geprüft wird in Mathematik im sprachlichen Zweig und Französisch/Latein.
1955 Mit Ablauf des Schuljahres 1954/55 tritt OStD Dr. Kurfeß in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird OStD Karl Stöcker. Er kommt vom Andreanum und hat Latein, Griechisch und Geschichte studiert.
  Die Schülerzahl ist von 658 auf 858 gestiegen, die Zahl der Klassen von 22 auf 27. Neubaupläne reifen.
1957 Architektenwettbewerb
1958 Beseitigung der Reste der Steingruben-Kaserne. Das Kantinengebäude bleibt erhalten und nimmt später das Haus der Jugend auf.
  Neubau nach einem Entwurf des hannoverschen Architekten Brockmann.
1959 29. September: Einzug mit 30 Klassen in das neue Haus.
1960 31. August bis 3. September: Feiern zum 75-jährigen Bestehen der Schule.3. September :Übergabe des Gedenkraumes durch den Verein ehemaliger Andreas-Realgymnasiums- und Scharnhorstschüler.
  Absicht: Aufbewahren der Namen aller gefallenen Schüler und Aufklärung über die historischen Zusammenhänge ,die das Opfer ihres Lebens herbeigeführt haben.
1965 Die endgültige Fassung des Abkommens "zwischen den Ländern der Bundesrepublik zur Vereinheitlichung auf dem Gebiete des Schulwesens" hat folgende Auswirkungen:
  1. Neuer Schulname: Scharnhorstgymnasium
  2. Einheitliche Bezeichnungen für Noten und Zeugnisse.
  3. Verlegung des Schuljahrsbeginns vom 1.4. auf den 1.8.
  4. Organisation zweier "Kurzschuljahre" als Übergangslösung
  1. Kurzschuljahr: 1.4.-30.11.1966
  2. Kurzschuljahr: 1.12.- 31. 7.1966/77
  ab 1. 8. 67 neuer Schuljahresrhythmus
1966 Verlegung der Realschulabsolventen vom Andreanum zum Scharnhorstgymnasium (SHG)- darunter Mädchen. In den Jahren 1968/69/70 Reifeprüfung von Realschulabsolventen am SHG. Dann wird diese Klasse zum Gymnasium Himmelsthür verlegt.
1967 Begründung der Schulpartnerschaft mit dem Lycee Guez de Balzac in Angoulême.
1971 Einführung der Koedukation. 1980 machen die ersten Mädchen Abitur. Heutiger Anteil der Mädchen an der Gesamtschülerschaft: 42,2%.
  Vorbereitung der Oberstufenreform mit der Einführung des Kurssystems in einigen Fächern. Kurse in Religion, Gemeinschaftskunde, Sport ab 1972.
1976 Beginn der Oberstufenreform, Auflösung der Klassenverbände 11-13, Einführung des Kurssystems, aus dem 1979 die ersten Abiturienten entlassen werden.
1977 31. Januar: OStD Karl Stöcker und sein Stellvertreter StD Gerhard Marchand treten in den Ruhestand. StD Karl Schöne übernimmt die kommissarische Leitung der Schule. 1. August: OStD Dietrich Umbreit übernimmt die Leitung der Schule. Er kommt von der Leibnizschule Hannover und hat Mathematik und Sport als Fächer. Sein Stellvertreter wird StD Martin Dittmann, der seit 1953 an der Scharnhorstschule und seit 1962 am Studienseminar als Fachleiter für Französisch tätig ist. StD Karl Schöne tritt in den Ruhestand.
1980 Einführung der Orientierungsstufe in Hildesheim, wobei Marienschule, Andreanum und Robert-Bosch-Gesamtschule ausgespart bleiben. Sie dürfen weiterhin Schüler/innen in ihre 5. Klasse aufnehmen. Verlust der Klassen 5 und (1981) 6 am SHG. Schrumpfen der Gesamtschülerzahl, die sich zwischen 800 und 850 einpendelt. Unterbringung der "Orientierungsstufe Ost" im Gebäude und Erweiterungsbau des SHG. Kooperation SHG-OS vor allem durch Abordnung von Gymnasiallehrern an die OS und regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit der OS-Ost und weiteren Orientierungsstufen.
1983 18. März: OStD Umbreit verlässt das Scharnhorstgymnasium, um die Leitung der Humboldtschule in Hannover zu übernehmen. StD Dittmann übernimmt die kommissarische Leitung der Schule.
  19. September: OStD Rainer Dierkes wird Leiter der Schule. Er kommt vom Josephinum und unterrichtet Deutsch und Sport.
1985 Einrichtung eines Informatik-Fachraums (15 Computer), Teilnahme am Modellversuch für den Einsatz von Computern im Mathematik- und Physikunterricht.
  Die Partnerschaft mit der Iambi Secondary School im Hochland Tansanias wird begründet.
  100jähriges Jubiläum des Scharnhorstgymnasiums Hildesheim – Herausgabe einer Festschrift.
  Anlässlich des Jubiläums findet vom 17.9. – 24.9. eine Festwoche statt. Der Festakt wird am 21.9. im Stadttheater mit anschließendem Empfang in der Aula des SHG begangen. Um 20 Uhr beginnt der Festball im Hotel „Berghölzchen“.
  Ebenfalls im 100. Jahr findet eine erste Projektwoche statt.
  Schüleraustausch mit Angoulême. Gemeinsam mit Gästen aus Frankreich und England wird eine Soirée Internationale veranstaltet.
  Schüler der Kursstufe nehmen auf der Hannover-Messe am Forum „Jugend und Technik“ teil.
  Lehrerfortbildungsveranstaltung „Jugend in der DDR“.
1986 Studiendirektor Alfred Klose ist seit 20 Jahren Lehrer am Scharnhorstgymnasium. Am 1. Juli wird er von seinem Vorgänger StD Martin Dittmann als stellvertretender Schulleiter in sein Amt eingeführt.
  Scharnhorstgymnasium und der Verein der Ehemaligen geben von nun an den Jahresbericht der Schule gemeinsam heraus. Das Heft mit der Jubiläumsnachlese und der Bericht über das Schuljahr 1985/86 bilden den Auftakt dazu. Herausgeber wird StD Alfred Klose.
  Der Präsident der ev.-luth. Zentralsynode aus Singida, Pastor Zephania Gunda und sein Sekretär, Peter Boa, besuchen das SHG und überbringen Grüße der Partnerschule in Iambi/Tansania.
  Der Schüleraustausch mit Exeter besteht seit 20 Jahren.
  Die Theater-AG unter der Leitung von Otfried Kleinrath spielt „Ein Sturm“ von Aimé Cesaire und Peter Jacobi inszeniert „Der Gesang vom lusitanischen Popanz“, ein politisches Stück von Peter Weiss.
  Auf dem Gelände am Wildgatter wird der biologische Schulgarten von Dr. Hermann Hübner, Lehrer für Biologie am SHG, eröffnet.
  Der Schulhof fängt an zu leben – Schulhofverschönerung wird Wirklichkeit.
1987 In der Kursstufe wird das Fach Informatik neu eingeführt. Die Grundlage einer entsprechenden Ausstattung mit Computern ist durch die Stadt Hildesheim gesichert.
  Heinz Stern, ehemaliger Referendar am SHG, und seine Verlobte, Petra Schmidt, haben für einige Wochen in unserer Partnerschule in Iambi gelebt und gearbeitet.
  Kollege Ulrich Hluchnik weilte mit seiner Familie auf dem „fünften Kontinent“ und war dort Lehrer an einer Schule in Melbourne.
  Peter Jacobi und seine Theater-AG überzeugen durch Originalität mit Shakespeares „Was ihr wollt“.
  Achtklässler erringen Bundessieg im Fremdsprachenwettbewerb Französisch.
1988 Das Gerücht der Zusammenlegung von Scharnhorstgymnasium und Goethegymnasium sorgt nicht nur in der Öffentlichkeit für Verunsicherung.
  Petra und Heinz Stern gehen erneut und diesmal für zwei Jahre an die Partnerschule in Iambi/Tansania.
  Schüler aus Angoulême spielen am SHG „Ionesco“ in französischer Sprache.
  Die Theater-AG zeigt „Die Tage der Commune“ von Bert Brecht.
  Schüler des Scharnhorstgymnasiums besuchen in den Sommerferien Exeter.
  Ludger Dreier ist einer der besten bundesdeutschen Schüler in Mathematik. Das Scharnhorstgymnasium holt fünf Preise im Bundeswettbewerb.
1989 Fremdsprachensieg im Fach Englisch. Auf mehr als 40 Seiten haben Schüler ihre Eindrücke von der englischen Partnerschule, der „Exeter School“, vom Leben in den Gastfamilien, von der Stadt Exeter und ihrer Umgebung und von Ausflügen nach Bristol und Weston-super-Mare berichtet. Niedersachsens Kultusminister Horrmann hat in einer Urkunde Anerkennung für diese Leistung ausgesprochen.
  Auch beim Bundeswettbewerb Mathematik hat das SHG mit großem Erfolg teilgenommen. Für Ludger Dreier und Bernd Meyer gab es sogar erste Preise.
1990 Die Schulpartnerschaft mit Exeter besteht 25 Jahre.
  Beim Bundeswettbewerb Mathematik nahmen 28 Schüler teil. Drei von ihnen (Wolf-Rüdiger Spies, Martin Müller und Michael Borsum) erhielten einen 1. Preis, zwei einen zweiten und einer einen dritten Preis. „Das ist Bundes-Spitze“, freut sich Schulleiter Rainer Dierkes.
  Vom 28. – 30. September feiert der Verein der ehemaligen Scharnhorstgymnasiasten zu Hildesheim sein 70jähriges Bestehen.
  Das Musical „Hans und Grete“ unter der Leitung von Jochen Biermann war so erfolgreich, dass es anschließend mitsamt seiner Kulissen zum Austausch nach Angoulême mitgenommen wurde.
1991 Yvonne Lamottke war im Bundeswettbewerb Fremdsprachen erfolgreich.
  Die Schülerinnen Maren Sievers und Silke Sackmann waren in Tansania und berichteten über die Partnerschule in Iambi.
  Das Scharnhorstgymnasium geht mit einer Rekordbeteiligung bei „Jugend forscht“ in den Wettbewerb.
  Die Zwillinge Gesa und Anja Siemers haben mit jeweils 835 von 900 möglichen Punkten und damit punktgleich mit der Note 1,0 ihr Abitur bestanden.
  Man sieht nur mit dem Herzen gut – die Musiktheater-AG unter Jochen Biermann spielt „Der kleine Prinz“ frei nach Antoine de Saint-Exupéry.
  StD Hans Heuer (nach 35 Jahren) und StD Helmut Kersten (nach 30 Jahren) am Scharnhorstgymnasium verabschieden sich in den Ruhestand.
1992 Im Bundeswettbewerb Fremdsprachen stellt das Scharnhorstgymnasium als einzige Schule in Niedersachsen mit Diana Riske und Benjamin Hoff gleich zwei Bundessieger.
  Der Schüleraustausch mit Angoulême besteht 10 Jahre.
  Thomas Quasthoff wirkte schon zum dritten Mal mit beim Benefizkonzert für Iambi – Motto: Mit Musik gegen den Hunger
  Erik Norden bringt sein selbstgebauter Computer den Landessieg beim VDI-Wettbewerb.
1993 25 Jahre Austausch mit dem Lycée Guez de Balzac.
  Aus der Teerfläche des Schulhofs wird ein Trockenbiotop und damit wird das Scharnhorstgymnasium offizielle Kontaktschule für Umweltbildung.
  Und wieder gibt es Erfolge bei „Jugend forscht“!
1994 Schulpartnerschaft mit der Mt. Vernon Hight School/USA
  Sprachtalent Benjamin Hoff wird zum vierten Mal Bundessieger im Fach Englisch und gleichzeitig auch in Französisch.
  Thomas Schmidt geht bei „Jugend forscht“ als strahlender Sieger hervor. Marc Scheffler und Daniel Welzer werden Bundessieger „Jugend forscht“!!! Da staunte sogar der Bundeskanzler Helmut Kohl.
  Die Liebe sprengt alle Ketten – die Musical AG unter Jochen Biermann spielt „Tabaluga und Lilly“ zum Erfolg.
1996 Der Schulbericht erscheint in diesem Jahr in neuer Aufmachung, mit neuem Schriftzug und mit dem Kopf des Namensgebers auf dem Umschlag.
  Anlässlich der Zerstörung Hildesheims, wenige Tage vor Kriegsende im Jahr 1945 gab es eine Ausstellung im Rathaus, an der sich auch ein Kunstkurs von Friedrich-W. Ahlborn beteiligt hat. Unter dem Motto: Wie stehen Jugendliche nach 50 Jahren zum Thema "Krieg, Zerstörung, Vernichtung" …?
  Das nicht mehr gebrauchsfähige Sprachlabor im Pavillon auf dem Schulhof wird zur Schulbibliothek umgebaut.
  Erster Besuch einer Schülergruppe des Scharnhorstgymnasiums in der Iambi Secondary School in Tansania.
  Ebenfalls erster Besuch in der Pampa High School in Texas/USA.
  Beim Wettbewerb „Jugend forscht“ ist da SHG wieder mit großem Erfolg dabei und erhält von Dr. Jürgen Rüttgers einen Sonderpreis.
  Der Verein der Ehemaligen besteht seit 75 Jahren.
  Und der Schüleraustausch mit Exeter besteht ebenfalls schon seit 30 Jahren.
1997 Mit großem Erfolg führt die Musik-Theater AG das Musical „Linie 1“ auf.
  Am 14. 7. wird die neue Schulbibliothek durch den Vorsitzenden des Ehemaligenvereins, Herrn Dr. Rainer Zirbeck, offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
  Kurz vor den Sommerferien, im Rahmen einer Projektwoche wird eine Außenwand des Lehrerzimmers, dem Geist der Zeit folgend, mit einem Graffiti besprüht.
  Auch bei „Jugend forscht“ waren viele Schülerinnen und Schüler wieder erfolgreich.
  Der Kultusminister Rolf Wernstedt zeichnet das Scharnhorstgymnasium mit einer Urkunde aus.
1998 Zweiter Besuch bei unserer Partnerschule Pampa High School in Texas.
  Das Sprechtheater bringt das Stück „Sechs Personen suchen einen Autor“ von Luigi Pirandello unter der Regie von Dr. Ute Horstmann zur Aufführung.
  Es sollte ein Rekordjahr bei den naturwissenschaftlichen Wettbewerben werden. Auf Bundesebene wurden 239 Arbeiten eingereicht, soviel wie noch nie zuvor. Bei der Internationalen Biologie-Olympiade liegen Stefan Schlabe und Isabel Dietrich als Preisträger vorn.
  Unsere Scharnhorst-Mädchen werden bei „Jugend trainiert für Olympia“ Landessieger im Volleyball.
1999 Der Schulleiter Rainer Dierkes ist mit seiner Frau Susanne zu Besuch in Iambi/Tansania.
  Bei einem Sponsorenlauf für die Partnerschule in Afrika erlaufen unsere Schüler 13.000 DM.
  Yvette Saint-André, vor zehn Jahren Austauschschülerin aus den USA, erinnert sich an ihre Zeit am Scharnhorstgymnasium.
  Beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen werden Helene Klinker in Englisch und Nina Lawrenz in Französisch Bezirkssiege zuerkannt.
  Ihrer Zeit weit voraus errichtet eine Gruppe von Schülern mit ihrem Lehrer Rolf Meyer auf dem Dach des Schulgebäudes eine Photovoltaikanlage zur Gewinnung von Strom aus der Sonnenenergie.
  Joachim Pupeza fährt zur Internationalen Mathematik-Olympiade nach Bukarest.
2000 Ein weiter Weg von Hildesheim nach Iambi – SHG entsendet Hilfstransport.
  Es findet ein weiterer Schüleraustausch mit Pampa/Texas statt.
  Auch Angoulême ist wieder Reiseziel.
  Das Sprechtheater unter Leitung von Dr. Ute Horstmann bringt „Peter Pan“ von J. M. Barrie auf die Bühne.
  Die Musik-Theater-AG unter der Leitung von Jochen Biermann zeigt das Musical „Bonnie und Clyde“.
  Anlässlich der EXPO in Hannover findet in Hildesheim eine Comic Time Ausstellung statt. Das Scharnhorstgymnasium ist hieran maßgeblich beteiligt.
  Sascha Sebastian Haenel wird in Leverkusen Bundessieger im Wettbewerb „Jugend forscht“ und damit bester deutscher Nachwuchsforscher.
2001 stadt.wand.bild – Beteiligung an einem Projekt der Kulturfabrik Löseke als Auslöser für die Bemalung der Schulfassade.
  „Europa geht durch den Magen“ – Vorbereitungen für ein neues Comenius-Projekt.
  Besuch aus Kanada – Britta Starcke mit einer Schülergruppe aus Saint-Georges zurück an ihrer alten Schule.
  Die Theater-AG führt „Antigone“ von Jean Anouilh unter der Leitung von Dr. Ute Horstmann auf.
  Und die Musik-Theater-AG bringt „Korczak – Mensch“ von Mathhias Siebert zur Aufführung.
  Das Scharnhorstgymnasium bekommt erneut einen Sonderpreis beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“.
  Arnold Ziesche tritt bei der Mathematik-Olympiade auf Bundesebene an.
2002 „ABBA“ soll e-Mails sicherer machen – Jan Wagner, Cornelius Bode, Jan-Oliver Ringert und Tim Gülke gehören bei „Jugend forscht“ zur deutschen Spitze.
  Der Präventionsrat der Stadt Hildesheim verteilt unter dem Motto „Schüler gegen Gewalt“ Notfallkarten an alle Schüler.
  Aus dem Zentrum der Provinz in die Pheripherie der Hauptstadt Berlin – ab sofort werden am Scharnhorstgymnasium Ruderkurse, unter der Leitung von Annette Schulz, in Hildesheim und Berlin angeboten.
  Die Comeniusgruppe trifft sich mit Partnerschulen aus Frankreich, Italien und Österreich in Hildesheim.
  „Europäische Klasse“ am Lycée Guez-de-Balzac – Der Schulleiter unserer Partnerschule in Angoulême plädiert für die Beibehaltung von Deutsch als Pflichtfremdsprache.
  Der stellvertretende Schulleiter, StD Alfred Klose, geht nach 35 Jahren am Scharnhorstgymnasium in den Ruhestand.
2003 Wieder großartige Erfolge bei „Jugend forscht“.
  Die Theater-AG unter Michael Holste erfreut mit „Ernst sein ist wichtig“ von Oscar Wilde.
  „Godspell“ – ein Musical nach dem Matthäus-Evangelium steht in der Musiktheater-AG auf dem Programm.
  Nach einigen Jahren der Abstinenz findet wieder eine Projektwoche statt.
  Besuch beim Forschungs- und Technologiezentrum der DB in München.
  Knoff-Hoff-Show mit Knalleffekt – Verband der Metallindustrie wirbt für den Ingenieurberuf.
  Der Nachwuchs begeistert beim „Musikalischen Mosaik“.
  Kunst zum Anlehnen oder: Sitzmöbel als Kunstobjekte entstehen in einem Kunstkurs von Friedrich-W. Ahlborn.
2004 Der Jahresbericht erscheint zum ersten Mal ganz in Farbe gedruckt.
  Es geschehen noch Zeichen und Wunder – die Kunst bekommt zwei neue Fachräume auf dem Dach des Scharnhorstgymnasiums.
  Dr. Otto May bringt als „12-Zylinder-Motor“ Schüler zu Bestleistungen bei „Jugend forscht“. 64 Sieger-Forscher bei „Jugend forscht“.
  Beim Bundeswettbewerb Mathematik gibt es zehn Preisträger, darunter drei erste Plätze.
  Beim Bundes-Politikwettbewerb haben sich wieder Klassen Preise gesichert.
  „Rhomenia“ heißt das Rock-Fantasy-Musical in diesem Jahr…
  … und „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare ist die Produktion der Theater-AG.
  Mit dem Sportverein HSC Hellas wird eine Kooperation „Wasserball“ eingegangen.
  „Shockheaded Peter“ – der Grundkurs Kunst von Friedrich-W. Ahlborn stellt Plakatentwürfe im Stadttheater aus.
  Mit Ablauf des Schuljahres 2003/04 tritt OStD Rainer Dierkes nach 21 Jahren als Schulleiter am Scharnhorstgymnasium in den Ruhestand.
  1. August: StD Reinhard Sell vom Gymnasium Neustadt am Rübenberge wird neuer Schulleiter am Scharnhorstgymnasium. Er unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
  Nach Auflösung der Orientierungsstufen in Niedersachsen werden zum Schuljahresbeginn 2004/05 erstmalig wieder fünfte und sechste Klassen am Scharnhorstgymnasium eingeschult.
2005 Das Scharnhorstgymnasium bewirbt sich erfolgreich um die Teilnahme am landesweiten Projekt "Eigenverantwortliche Schule und Qualitätsentwicklung in Bildungsregionen und Netzwerken" und macht mit dieser Bewerbung deutlich, dass es sich den Herausforderungen der Zukunft stellen will.
  Im Sommer reisen der alte und der neue Schulleiter gemeinsam zur Partnerschule des Scharnhorstgymnasiums, der Iambi Secondary School in Tansania, um dort das 20-jährige Jubiläum der Partnerschaft zu begehen.
  Mit Beginn des Schuljahres 2005/06 besuchen über 1000 Schülerinnen und Schüler das Scharnhorstgymnasium.
2006 Das Scharnhorstgymnasium intensiviert die Netzwerkarbeit mit anderen niedersächsischen Pilotschulen, um gemeinsam in den Bereichen Eigentverantwortlichkeit und Qualitätsentwicklung zu arbeiten.
  Herr OStR Friedrich-Wilhelm Ahlborn wird schulfachlicher Koordinator am Scharnhorstgymnasium.
2007 Während einer Projektwoche vor den Sommerferien renovieren alle Schülerinnen und Schüler, Lehrer und zahlreiche Eltern das Schulgebäude an der Steingrube von innen.
  Mit Ende des Schuljahres 2006/07 tritt die stellvertretende Schulleiterin, Frau StD' Dr. Ute Horstmann in den Ruhestand. Ihre Nachfolge tritt Frau StD' Gabriele Krause von der Wilhelm Raabe-Schule in Hannover an.
  Durch Einführung des Schulvorstands ab dem Schuljahr 2007/08 ergibt sich eine Neuverteilung der Entscheidungskompetenzen schulischer Gremien.
  Im Herbst des Jahres nehmen erstmalig Schüler und Lehrer des Scharnhorstgymnasiums an einem Schüleraustausch mit China teil. Die Gruppe besucht im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 die Partnerschule, die Bejing Nr.1 High School in Peking, lernt aber auch die Metropole Shanghai kennen.
2008 In Kooperation mit der Firma AutoGyro helfen Schüler des Scharnhorstgymnasiums im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft beim Bau eines "eigenen" Tragschraubers (Gyro). Die Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann persönlich nimmt beim Jungfernflug des Gyros hinter Firmenchef Otmar Birkner Platz.
  In verschiedenen Gremien wird unter Einbeziehung von Eltern und Schülern intensiv am Schulprogramm und an einem Ganztagskonzept gearbeitet.
  Im November stellt das Scharnhorstgymnasium beim Schulträger den Antrag auf Umwandlung in eine offene Ganztagsschule und wird mit seinem Vorhaben seitens der Stadt Hildesheim unterstützt.
2009 Am 27. März 2009 erhält die Stadt Hildesheim vom Niedersächsischen Kultusministerium die Genehmigung, das Scharnhorstgymnasium auf der Grundlage der vorgelegten Antragsunterlagen ab dem 1. August 2009 als Ganztagsschule zu führen.
  Bei der dritten Schulversammlung wird zum ersten Mal der neue Schulpreis des Scharnhorstgymnasiums verliehen. Zu den ersten Preisträgern gehören u.a. die Väter und Mütter, die seit Jahren mit großem Engagement die Cafeteria betreuen.
  Zum 1. August treten gleichzeitig zwei Jahrgänge in die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe ein. Dieser Doppeljahrgang stellt sich im Sommer 2011 den Abiturprüfungen.
  Im August besucht eine achtköpfige Reisegruppe aus Tansania anlässlich des dreißigjährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt und der Diözese Singida Hildesheim und das Scharnhorstgymnasium. Unter den Gästen sind auch der Schulleiter der Iambi Secondary School, Allan Kingu, und "unser" Fahrer in Tansania, Steven Kitoto. Eine Ausstellung im Rathaus dokumentiert eindrucksvoll die vielfältigen partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Hildesheim und der Region Singida in Tansania.
  Am 22. September verabschiedet die Gesamtkonferenz die überarbeitete Fassung des Schulprogramms.
  Zukunftsideen - In Kooperation mit der HAWK planen Schüler und Studenten mit ihren Betreuern Friedrich-W. Ahlborn und Thomas Kauertz ein Multifunktionsgebäude auf dem Gelände des Scharnhorstgymnasiums. Auch Stadtbaurat Dr. Kay Brummer ist unter den Gästen in der Aula der Schule, als die Projektteilnehmer die Ergebnisse ihrer Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren.
  Das Scharnhorstgymnasium erhält nach einjähriger Teilnahme am Ökoproft-Projekt im November das Ökoprofit-Zertifikat.
2010 Wie schon fast Tradition, gab es bei "Schüler experimentieren" und "Jugend forscht" wieder zahlreiche Urkunden. Auch bei der 42. Chemie-Olympiade konnten großartige Erfolge verbucht werden. 13 von 20 Schülerinnnen und Schüler erreichten die 2. Runde. Im Mai konnte die Klasse 9A vom Kollegen Dr. May beim Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" den 1. Platz erreichen.
  Alles steht im Zeichen unseres 125-jährigen Schuljubiläums:
  Kurz nach den Sommerferien werden die Jubiläumsfeierlichkeiten durch zwei Festwochen eingeleitet, die von vielseitigen und sehr gelungenen Veranstaltungen geprägt sind.
  Der Festakt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Stroh zum Thema "Die Macht der Rede im alten Rom" und der anschließende Empfang in der Schule bilden den Auftakt der Feierlichkeiten.
  Am 6. September wird in der großen Rathaushalle eine Ausstellung über das Scharnhorstgymnasium eröffnet. Hauptredner ist Prof. Dr. Overesch, der zum Thema "Reform ohne Revolution - der Mut und das Versagen Preußens im 19. Jahrhundert" spricht.
  Es folgen ein Leichtathletiksportfest aller Hildesheim Gymnasien, mehrere Aufführungen der Theaterproduktion "Nachtschwärmer" von Thomas Oberender, ein Schulfest mit Ehemaligentreffen bei herrlichstem Sonnenschein und viel guter Laune, ein Schulausflug nach Bremen mit einem Sonderzug der Deutschen Bahn sowie ein abschließender ökumenischer Schulgottesdienst in St. Godehard.
  Eine Vortragsreihe mit spannenden Abendvorträgen ergänzt das Jubiläumsprogramm. Zu Gast im Scharnhorstgymnasium sind Dr. Heike Schmoll ("Was ist Bildung?"), Pfarrer Friedrich Schorlemmer ("Zivilcourage in der Demokratie"), Prof. Dr. Hans-Günter Rolff ("Bildung in der Wissensgesellschaft"), Prof. Dr. Hans-Georg Aschoff ("Gerhard von Scharnhorst - ein Leitbild auch für unsere Zeit?"), Dr. Wulf Bernotat ("Energiepolitische Veränderungen Europas - Energieversorgung im 21. Jahrhundert"), Prof. Dr. Erwin Wagner ("Lernkulturen der Zukunft: Wie wirken sich die modernen Kommunikationstechnologien auf unser Leben aus?") und Prof. Dr. Metin Tolan ("Die Physik des Fußballspiels").
  Am 25. September findet auf dem Gelände des Scharnhorstgymnasiums und des benachbarten Mehrgenerationenhauses das 1. Hildesheimer Lernfest statt.
  Am 27. September startet das Graffiti-Projekt 2010. Hierbei wird die Außenwand des Lehrerzimmers navch Entwürfen der Schüler und unter Anleitung des Spray-Künstlers Ole Görgens neu gestaltet.
  Im Oktober besucht unsere ehemalige Austauschschülerin (1988 - 1989) Yvette Saint-André das Scharnhorstgymnasium. Yvette Saint-André arbeitet im US-Außenministerium als "rechte Hand" von Hillary Clinton.
  Am 21. Dezember ist das Scharnhorstgymnasium wieder am "Stand der Schulen" auf dem Hildesheimer Weihnachtsmarkt vertreten. Insgesamt können 650,- € für den guten Zweck (Unterstützung der Kinderkrebshilfe) überwiesen werden.
2011 Auf der Feierstunde des Regionalwettbewerbs "Schüler experimentieren / Jugend forscht" werden neben vielen Schülerinnnen und Schülern auch Lehrer des Scharnhorstgymnasiums geehrt. Besonders stolz ist das Scharnhorstgymnasium auf OStR Dieter Kubisch, der seit 15 Jahren den Regionalwettbewerb in Hildesheim organisiert und durchführt. Seit es den Wettbewerb in Hildesheim gibt, wurden 557 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Scharnhorstgymnasiums eingereicht. Über 80% der Arbeiten wurden von StD Dr. Otto May betreut.
  Eine Einladung des Niedersächsischen Kultusministers Dr. Bernd Althusmann in das Gästehaus der Landesregierung in Hannover ist eine besondere Anerkennung für das Scharnhorstgymnasium und würdigt die langjährige und erfolgreiche Arbeit der Schule.
  Beim Wettbewerb "Unser Schulhof - wir sehen GRÜN" erringt die Schülervertretung einen 3. Preis und erhält 500,- €.
  Christian Frank (Jahrgang 11) wird niedersächsischer Landessieger im Schach.
  Im Mai ist eine Ausstellung zur deutsch-deutschen Geschichte zu Gast in der Aula des Scharnhorstgymnasiums. Zur Eröffnung der Ausstellung "DDR - Mythos und Wirklichkeit" führt Dr. Arnold von der Konrad-Adenauer-Stiftung durch Wort und Bild in die Ausstellung ein.
  Am 18. Juni findet ein Schnellschachturnier der Jugendserie im Scharnhorstgymnasium statt. Hierzu reisen Gäste u.a. aus Bremen, Erfurt und Paderborn an.
  Lena Bauer (Jahrgang 10) behauptet sich erfolgreich beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen und wird mit einem 3. Preis ausgezeichnet,
  Unser Abiturient Marcel Giffey wird Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und erreicht auf Bundesebene den 2. Platz.
2013 Während der Feierstunde zum Wettbewerb "Schüler experimentieren" im Februar 2013 wird dem Regionalwettbewerbsleiter OStR Dieter Kubisch (Scharnhorstgymnasium) von OB Kurt Machens der Kreuzbrakteat in Gold überreicht.
  Am 26. April wird die neue, um den benachbarten ehemaligen SV-Raum erweiterte, Cafeteria des Scharnhorstgymnasiums feierlich eingeweiht. OB Kurt Machens übermittelt ein Grußwort der Stadt Hildesheim und auch Sozialdezernent Dirk Schröder nimmt an der Feierstunde in der Aula teil.
  Die neue Cafeteria erhält den Namen "Cafeteria 2.0" und sie ist täglich durchgehend von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr (freitags bis 13:15 Uhr) geöffnet. Verantwortlich geleitet wird sie von zwei Müttern, die vom Förderverein Mensa Scharnhorstgymnasium eingestellt wurden. Ehrenamtlich helfen weitere Mütter und Väter in der Cafeteria, denen die Schulgemeinschaft sehr dankbar für ihr Engagement ist.