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2016: Nienstedt-Fahrt der Klassen 7a und 7c

Ein idyllischer Feldweg
Ein idyllischer Feldweg

Eine Klassenfahrt in Süntel und Deister

Am 30. 05.2016 ging es los: Die Klassen 7a und 7c haben sich auf den Weg ins Schullandheim Nienstedt gemacht. Eine tolle Zeit mit viel Grün, viel frischer Luft, viel Spaß und Gott sei Dank auch recht gutem Wetter.

Montag

Am Montagmorgen haben wir uns auf dem Schulhof des SHG versammelt, um gemeinsam mit der 7c nach Nienstedt ins Schullandheim zu fahren. Nach 1 ½ Stunden Fahrt sind wir auch schon am Schullandheim in Nienstedt angekommen.

Dort wurden wir in die Regeln und in das Gelände eingewiesen. Daraufhin haben wir unsere Zimmer und Betten bezogen. Als wir damit fertig waren, gab es Mittagessen. Nach dem Essen hatten wir Jungen die Unterrichtseinheit Utopia. Wir haben mit großen Holzbaustäben eine utopische Stadt gebaut. Sie war besonders auf Autofreiheit ausgerichtet. Alles konnte bequem mit dem Zug erreicht werden. Eine Besonderheit war auch, dass der Müll von einer Raketenbasis direkt zur Verbrennung ins All geschossen werden konnte.

Einigen von uns hat der Städtebau viel Spaß gemacht, anderen weniger. Die Mädchen hatten zur gleichen Zeit die Unterrichtseinheit Wasseranalyse bei Herrn Rausch. Sie sind barfuß durch den Bach gewatet und haben alle möglichen Wasserkreaturen aufgestöbert und anschließend unter dem Mikroskop angeschaut. Einige Mädels haben unter den niedrigen Wassertemperaturen im Fluss SEHR gelitten. Nach dem Unterricht hatten wir noch Freizeit bis zum Abendbrot. Auch nach dem Abendbrot gab es bis 22 Uhr Zeit zur freien Verfügung und wir konnten Floßfahren, Fußballspielen, die Hasen besuchen oder einfach auf dem riesigen Gelände ‚chillen’. Ab 22 Uhr mussten wir auf unseren Zimmern sein.

Hendrik, Dominik, Grischa, Pascal

Dienstag

Am Dienstag gab es um 8 Uhr Frühstück. Ab 10 Uhr war Unterricht. Unsere Gruppe (die Mädchen) hatte Geo-Caching. Somit haben wir zunächst im Gruppenraum eine Einleitung zur Nutzung der GPS-Geräte erhalten. Dann haben wir uns, mit Karte und GPS-Gerät ausgestattet, auf den Weg gemacht, verschiedene Punkte auf einer Strecke von ca. 8 km zu finden. Wir hatten sehr viel Spaß, weil wir oft nicht wussten, wo wir waren. Der Umgang mit dem GPS-Gerät war gar nicht so leicht und auch manche der Aufgaben stellte sich als recht kniffelig heraus. Aber irgendwann sind wir alle wieder vollständig in der Jugendherberge angekommen. Uns taten die Füße weh und wir hatten einen Bärenhunger, somit waren wir froh, dass wir Mittagspause hatten und es Hähnchen mit Reis und Salat zum Mittag gab.

Die Jungengruppe hatte am Vormittag Kalkchemie bei Herrn Rausch.

Nach der wohlverdienten Mittagspause hatten dann auch wir Mädchen Kalkchemie. Wir saßen alle draußen auf dem Sportplatz und haben verschiedene Gesteinsarten auf ihre Kalkhaltigkeit untersucht. Das ‚Blubberverhalten’ der Steine zu beobachten war echt interessant.

Die Jungen hatten in der Zeit Wasseranalyse bei Frau Kreuzkamm. Sie haben verschiedenste Tiere im Bach gefangen und mikroskopiert.

Nach dem Unterricht haben einige von uns mit ein paar Jungen aus der Parallelklasse Fußball gespielt. Um 18 Uhr mussten wir dann zum Abendessen. Abends waren wir auf unseren Zimmern und haben noch ein wenig mit den Jungs ‚abgehangen’.

Amelie, Lisa, Gabriela, Vivien, Insa

Mittwoch

Nach einem zu süßen Frühstück (weiße Brötchen und Nusspli) und einer Einführung in das GPS-Gerät machten wir Jungen uns endlich auf den Weg in den Wald zum Geo-Caching. Wir hatten eine schwierige Route zu bewältigen, und da wir die Aufgaben nicht allein lösen konnten, haben wir uns mit einer anderen Gruppe zusammengetan. Als Team haben wir uns beraten und letztendlich alle Aufgaben lösen können und somit den richtigen Weg gefunden. Den Rest des Tages hatten wir Freizeit. Erst waren wir alle ziemlich kaputt und haben uns ausgeruht oder geduscht. Danach haben sich einige auf den Weg zum Supermarkt gemacht, um Süßigkeiten zu kaufen. Unser Vorrat von zu Hause hatte sich erstaunlich schnell in Luft aufgelöst. Allerdings mussten viele von uns ihre Vorliebe für Süßigkeiten ‚teuer bezahlen‘, da zu der Zeit, als viele auf dem Rückweg zum Landschulheim waren, ein regelrechter Wolkenbruch niederprasselte und alle klitschnass wurden. Nach dem Abendessen waren die meisten auf ihren Zimmern und sind unterschiedlichen Freizeitaktivitäten nachgegangen. Abends zur Zeit der Bettruhe haben wir doch tatsächlich Möglichkeiten zur Kommunikation und zu gegenseitigen heimlichen Besuchen gefunden, aber DAS verraten wir natürlich nicht …

Laurent, Luca, Jannes, Semi, Tim

Donnerstag

Wir wurden um 8:30 Uhr geweckt, machten uns fertig und gingen zum Frühstück. Zum Frühstück gab es das Übliche: Brötchen mit Nusspli/Marmelade/Wurst/Käse oder Cornflakes mit Milch. Nach dem Frühstück haben wir eine Einweisung in die bevorstehende geologische Wanderung über den Deister erhalten. Herr Rausch erzählte uns etwas über die Bildung des Deisters und wir haben unsere Wanderroute auf einer Karte eingetragen. Dann haben wir Proviant eingepackt und unsere Trinkflaschen mit dem kostenlosen, hauseigenen und lecker sprudeligen Mineralwasser gefüllt. Nun ging es los …

Vor der Jugendherberge befindet sich eine Reihe von Steinen aus verschiedenen Epochen der Erdgeschichte. Nachdem wir uns die Steine angesehen hatten, ging die Wanderung los. Unsere erste Station war der Friedhof der vergessenen Kinder. Nach einer Schweigeminute erfuhren wir, dass hier Kinder beerdigt liegen, die im zweiten Weltkrieg gestorben sind.

Als nächstes ging es immer weiter bergauf bis zur ersten Schutzhütte, wo wir eine kurze Pause einlegten. Während wir weiter über den Deister liefen, zeigte uns Herr Rausch zwischendurch verschiedene Felsen und erläuterte die Bildung der Kohleschicht im Gestein. Einige von uns gingen mit ihm auch auf eine kleine Sonderexkursion ins Dickicht und schauten sich den verschütteten Eingang zu einer alten Mine an. An dem folgenden Aussichtspunkt hätte man sehen können, wie Süntel und Deister aufeinander treffen, aber leider war es zu nebelig, um überhaupt irgendetwas zu sehen. Nach insgesamt ca. 4 Stunden kamen wir am Klosterstollen Barsinghausen an. Wir bekamen Helme und Lampen und fuhren mit einer Lore in den Stollen ein. Dort bekamen wir eine Führung und einen kleinen Einblick in das Leben eines Kohlebergarbeiters. Niemand von uns beneidete diese Männer um ihren Job. Danach fuhren wir wieder aus und schauten uns im Bergbaumuseum um. Darüber hinaus erhielten wir noch ein Arbeitsblatt, das wir gemeinsam bearbeitet haben. Dann fuhren die meisten wieder mit dem Bus zur Jugendherberge. Einige entschlossen sich aber auch, wieder zurückzuwandern. Zum Abendbrot wurde draußen auf dem Gelände der Jugendherberge gegrillt. Das war sehr lecker. Danach hatten wir Freizeit und konnten uns von dem Marsch erholen.

Anja, Maurice, Josi, Okko, Noah

Freitag

Frühstück gab es wie üblich um 8:30 Uhr. Nach dem Frühstück mussten wir Koffer packen, unsere Zimmer sowie die Flure aufräumen und unsere Müllberge entsorgen.

Danach haben wir uns im Essensraum versammelt und Herr Rausch hat uns erklärt, wie die bevorstehende Rallye ablaufen wird. Nachdem es endlich alle verstanden hatten, sind wir Mädchen sofort losgezogen und haben die ersten Aufgaben erledigt. Eine Baumhöhe musste geschätzt werden, ein Gedicht geschrieben, ein Song umgedichtet und vieles mehr. Zwischendurch gab es noch Gruppenaufgaben zu erledigen. So mussten die Gruppen den See per Floß überqueren und auch noch Wassereimer transportieren oder viel zu viele Personen mussten auf zwei Getränkekisten stehen. Gewonnen haben natürlich wir, die Gruppe “#megaunnötig”. Der Preis für den 1. Platz waren lecker Gutscheine für die Cafeteria. Hotdogs für alle!!! Aber auch unsere Jungs auf Platz zwei waren über ihre Waffelgutscheine recht glücklich.

Marita, Jana, Leona, Lucy

Unser herzlicher Dank geht an Herrn Rausch, der diese Fahrt wie immer traumhaft organisiert hat. Es war nicht nur für die Schülerinnen und Schüler eine Zeit voller Erlebnisse; Dank seines unermüdlichen Einsatzes hatten auch die Lehrer viel Freude, ja sogar – man mag es kaum glauben – Phasen der Entspannung. Tausend Dank, Kurt Rausch!