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Mit seiner Website möchte sich das Scharnhorstgymnasium Hildesheim auch online mit seinen vielfältigen Angeboten der Öffentlichkeit vorstellen. Sollten Sie Fragen zu speziellen Angeboten des Scharnhorstgymnasiums haben, schicken Sie uns einfach ein E-Mail.

Das Schuljahr 2017/18

Vom „deutschen Günther zum amerikanischen Guy“ – Prof. Stern berichtet aus seinem Leben

Unzählige verschiedenfarbige Steinchen, auf den ersten Blick ein ungeordneter, chaotischer Haufen, der sich bei näherer Betrachtung doch zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügt, bis ein Gesamtbild entsteht. Mit diesem Bild eines Kaleidoskops verglich Prof. Guy Stern bei einer Diskussions- und Gesprächsrunde am 23. Mai 2018 (organisiert in Zusammenarbeit mit dem Verein der Ehemaligen und Freunde des Scharnhorstgymnasiums) in unserer  Aula sein Leben. Einige dieser kleinen symbolischen „Lebenssteinchen“ erläuterte er den etwa 200 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 bis 11 sowie Vertretern des Ehemaligenvereins und von Eintracht Hildesheim. Prof. Stern spannte dabei einen Bogen von seiner Kindheit, über die Schulzeit im Nationalsozialismus bis zu den Herausforderungen der Gegenwart.  

Seine Kindheit in Hildesheim, zunächst in einer Wohnung nahe der Schützenwiese, anschließend im Hohen Weg 36, sei ihm als sehr idyllisch in Erinnerung, das Zusammenleben zwischen der (christlichen) Hildesheimer Bevölkerung und den jüdischen Familien sei durch gegenseitige Anerkennung geprägt gewesen, man achtete sich und grüßte einander. Zusammen mit zwei anderen jüdischen Mitschülern kam der damals 10-Jährige Günther Stern im Jahr 1932 an das Andreas-Realgymnasium. Die in den folgenden Jahren stattfindende Ausgrenzung beschrieb er als graduellen Prozess. So wurde beispielsweise der damalige Schulleiter durch einen linientreuen Nationalsozialisten ersetzt oder die jüdischen Sänger des Chores ab Ende 1933 bei Auftritten, beispielsweise in der Godehardi-Kirche, nicht mehr geduldet. Prof. Stern schilderte dabei vor allem sehr eindrücklich, wie schmerzhaft für ihn die zunehmende Distanzierung eines guten Schulfreundes war, der vom Führer seiner Jungvolkeinheit einer kontinuierlichen „Gehirnwäsche“ unterzogen worden sei. Auch war es dem, laut eigener Aussage, „fanatischen Fußballanhänger“  bald nicht mehr gestattet bei Hildesheim 06 als Kofferträger des Spielers Rudi Meyer tätig zu sein. Eine Aufgabe, die den jungen Stern immerhin bis nach Algermissen, Peine und Wolfsburg führte.

Besonders nachhaltig prägte den mittlerweile 96-Jährigen Stern ein Satz, den sein Vater bei einem  Gespräch der Familie im Zuge von Hitlers Machtergreifung 1933 seinen Söhnen mitgab. Günther Stern und sein Bruder sollen sein „wie unsichtbare Tinte“, möglichst unauffällig im Verhalten und alltäglichen Handeln. Die anfänglichen Hoffnungen des Vaters, der sein Vertrauen in die Weimarer Verfassung setzte, die Herrschaft Hitlers ginge bald wieder vorüber, wurden jäh enttäuscht. So kam es, dass die Familie Stern, im Besonderen sein Onkel mütterlicherseits, dem ältesten Sohn die Ausreise nach Amerika finanzierte. Als positives Beispiel für Zivilcourage benannte Prof. Stern in diesem Zusammenhang den Vater eines Mitschülers, der Zollbeamter war. Vor Sterns Emigration in die USA kam dieser zu Familie Stern in die Wohnung, verplombte den Koffer ohne einen Blick hineinzuwerfen und ersparte dem damals 15-Jährigen vermutlich etliche Zollkontrollen. Der Plan, seine Familie in die USA nachzuholen, gelang leider nicht. Stern überlebte als Einziger, seine Familie starb im Warschauer Ghetto.

Trotz Highschool-Besuch, Studium und Lehrtätigkeiten an verschiedenen amerikanischen Universitäten dauerte der Weg vom „deutschen Günther zum amerikanischen Guy“ nach eigener Aussage Sterns lange und wird wohl nie ganz abgeschlossen sein. Hier zeigt sich, wie tief die „unsichtbare Tinte“ der väterlichen Beschränkungen noch nachwirkte und Verhalten und Gedanken prägte.

Was bleibt nach dieser etwas anderen Geschichtsstunde? Was lässt sich mitnehmen aus diesen anderthalb Stunden? Es ist zum einen die Gewissheit, dass unser derzeitiges Leben in einem freiheitlichen demokratischen Staat keine Selbstverständlichkeit ist und wir gegen Vorurteile, Diskriminierung und extreme Bewegungen sowohl von recht als auch von links ankämpfen müssen. Die drei ausgewählten Literatur- und Filmbeispiele Prof. Sterns („Das ist bei uns nicht möglich“ von Sinclair Lewis; „Gentleman’s Agreement“ und „Verschwörung gegen Amerika“ von Philip Roth) zeigten dies besonders anschaulich. Zum anderen ist es die Erkenntnis, dass eben jene Gesellschaft, in der wir heute leben, aufmerksame und engagierte Bürger braucht. Jedem Einzelnen von uns kommt hierbei eine Aufgabe zu.

Wir danken Herrn Prof. Stern für seine eindrücklichen Worte!

 

Hildesheimer Juniorenstadtmeisterschaft im Schach

v.l. H. Bramlage, D. Wutke, L. Mücke, L. Hintze

Das Scharnhorstgymnasium lebt sein Prädikat „Deutsche Schachschule“ und der Hildesheimer Schachverein kann sich auch darüber freuen. Alljährlich werden dort, altersgruppenbezogen die besten Schachspieler der Region ermittelt. Vier von zehn Stadtmeistertiteln landeten in unserem Gymnasium, wobei vier Gruppen (U7 bis U9) gar nicht von Schülern jenseits der vierten Klasse belegt werden können. So gerechnet hätte das SHG vier von sieben Titeln errungen. Von allein kommen solche Erfolge nicht. Mit der Zertifizierung zur Schachschule durch den Deutschen Schachbund wurde systematische Förderung des Schachs in AG, im Pausenschach und im Freiluftschach auf dem Schulhof etabliert.Die Schulgemeinschaft freut sich über die Erfolge von Henry Bramlage (U-10), David Wutke (U-11), Leonard Mücke (U-13) und Lobosch Hintze (U-14). Bei den nächsten Schulschachturnieren können wir wohl wieder einiges erwarten von unseren Schachmeistern.

SHG-SchwimmerInnen bei „Jugend trainiert für Olympia“

Unsere Teilnehmer

Unsere SHG-Schwimmerinnen und Schwimmer haben am Mittwoch, 16.5.18 erstmalig an den „Jugend trainiert für Olympia“-Wettkämpfen im AquaLaatzium/Hannover teilgenommen.

Wir konnten sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen in den beiden Wettkampfklassen 3 und 4 melden. Während die stark dezimierten Mädels trotz sehr guter persönlicher Leistungen nicht um den Gesamtsieg mitschwimmen konnten, zeigten die ersatzgeschwächten Jungs, was in ihnen steckt. Leider führten zwei Staffel-Disqualifikationen zu hängenden Köpfen am Ende der Veranstaltung.

Mit tollen Auftritten aller Teilnehmer wurden leistungsstarke Schulen abgehängt – und das, obwohl viele von uns jünger als ihre Konkurrenten waren. Aber die niedersächsische Talentschmiede, die Humboldtschule Hannover, war eine Nummer zu groß, so dass sich unsere Jungen über einen ganz starken zweiten Platz im wohl stärksten Bezirksfinale hätten freuen dürfen, wenn… ja… wenn nicht jeweils eine Staffel disqualifiziert worden wäre! So saß der Frust am Ende des Tages tief, doch gibt diese erste Teilnahme genügend Motivation für das nächste Jahr, wenn alle noch ein Jahr älter und die technischen Mängel ausgebügelt worden sind.

Denn, auch wenn es immer wieder heißt: „Dabei sein, ist alles!“, wollen wir mehr! Wir werden im nächsten Jahr wieder angreifen und den Dauersieger aus Hannover mehr ärgern als ihm lieb ist!

Kuchenverkauf für Iambi / Tansania am 02. Mai 2018

Brownies mit Himbeeren, Quarktorte, Muffins, Regenbogenkuchen und Amerikaner – das Angebot beim diesjährigen Kuchenbasar war bunt und duftete herrlich. Bereits vor der ersten Stunde begannen die Vorbereitungen und der Aufbau. Die kleine Cafeteria füllte sich binnen kürzester Zeit mit mehr als 20 verschiedenen Backwaren. Den anschließenden Verkauf, der sich bis etwa 15.00 Uhr erstreckte, übernahmen, wie jedes Jahr, die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen. Unterstützt wurden sie dieses Mal ganz tatkräftig durch unsere Iambi-AG, also die Schülerinnen und Schüler des 10./11. Jahrgangs, die am Ende der diesjährigen Sommerferien nach Iambi / Tansania reisen werden. Am Nachmittag halfen spontan noch einige Mitglieder aus Frau Eckwert-Rowohls „Grüner Daumen“-AG aus.

Vor allem in den Pausen war der Andrang groß und die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte probierten sich durch das Angebot. Zugleich wurde der Kuchenbasar von den Eltern der potentiellen neuen Fünftklässler, die zur Anmeldung mit ihren Kinder in der Schule waren, sehr gut angenommen.

Der Betrag in Höhe von 179,33 Euro kommt unserer Partnerschule in Tansania zugute. Die eingenommenen knapp zweihundert Euro scheinen auf den ersten Blick vielleicht nicht viel zu sein. Allerdings benötigt man „nur“ rund 500 Euro, um für ein Jahr Schulbesuch, Unterkunft und Verpflegung eines Schülers an der Iambi Secondary School zu finanzieren. Doch selbst diese Summe ist für viele Eltern in Tansania zu hoch. Unser Förderverein unterstützt aus diesem Grund Stipendien für Schülerinnen und Schüler aus armen Familien, für die ein Schulbesuch ansonsten nicht möglich wäre. Das Geld wird also für einen sehr guten Zweck verwendet!

Abschließend nochmals herzlichen Dank an die Bäcker, Kuchenverkäufer und alle am Auf- und Abbau Beteiligten!

Wer darüber hinaus die Iambi Secondary School unterstützen möchte, kann dies jederzeit mit einer Spende auf folgendes Konto tun:

Förderverein Iambi Secondary School / Tansania e. V.
IBAN: DE66 2595 0130 0006 0043 85
BIC: NOLADE21HIK
Bankinstitut: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine

Besuch der DigitalAnaloque

Am Freitag, den 13.04.2018 haben wir, die Klasse 9B, gemeinsam mit Frau Sandvoß die Messe DigitalAnaloque besucht, die sich um Themen wie Informatik und Technik dreht. DigitalAnaloque gibt einen detaillierten Einblick in die Technik hinter der Fotografie, der Musikproduktion aber auch der Spieleindustrie. Fachleute klärten uns über ihr Fachgebiet auf, jedoch war die Messe auch sehr praxisbezogen. Wir durften selbst sehr viel ausprobieren und dabei hautnah miterleben, wie die Profis arbeiten. Es wurden zudem Vorträge über das Ausmaß und die Gefahren der Digitalisierung gehalten. Diese bauten auf meinem Wissensstand auf und waren angemessen für unsere Altersstufe konzipiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Messe sehr interessant war, weshalb ich auch den zukünftigen neunten Klassen einen Besuch  der DigitalAnaloque empfehle. Eine spannende, interessante und informative Messe – perfekt für junge Gäste.

Text: Julia Edler, 9B

DigitalAnaloque ist eine Messe, die sich mit ihrem Vormittagsprogramm auf Jugendliche spezialisiert hat und versucht, dieser Generation das Thema Digitalisierung durch verschiedene Angebote und Vorträge näher zu bringen.

Wer darauf aus ist, neue Dinge auszuprobieren, neugierig ist und keine Scheu hat, den Veranstaltern und Ausstellern Fragen zu stellen, ist bei dieser Messe genau richtig.

DigitalAnaloque stellt viele Berufe vor, denen die Digitalisierung zum Fortschritt verholfen hat. Die Messe klärt einerseits in Form von Vorträgen auf, andererseits wird man dazu angehalten, Dinge selbst auszuprobieren und sich von den Neuigkeiten im Bereich Digitalisierung zu überzeugen. Man verlässt die Messe mit vielen Eindrücken, die einen zum Nachdenken anregen.

Ich finde es sehr wichtig, sich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen. Man sollte sich allerdings auch über die Kehrseiten der Digitalisierung informieren. Die DigitalAnaloque hilft dabei und ist eine Erfahrung wert.

Text: Anna Schulz, 9B

32. Hildesheimer Wedekindlauf – das Scharnhorstgymnasium war dabei!

Am 15.04.18 fand der 32. Wedekindlauf durch die grüne Lunge Hildesheims statt. An dem Volkslauf nahm wieder eine Gruppe aus Schüler/innen und Lehrern teil. Während sich das Lehrerteam auf die 10km-Strecke machte, nahm die Mehrheit der Schüler beim 5km-Rundkurs teil. Viele tolle Ergebnisse konnten hier erzielt werden. Mehrfach wurden Platzierungen im Top-25-Bereich der jeweiligen Altersklasse erreicht. Einen besonderen Erfolg erlief sich Tobias George Rookwood über die 10km. Er landete auf einem hervorragenden 4. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Scharnhorstschüler bei der Nummernvergabe

Englandaustausch vom 07.03. bis 14.03.2018

Der diesjährige Englandaustausch mit unseren beiden Partnerschulen in Exeter, der Exeter School und der Maynard School, war ein voller Erfolg. 31 reisefreudige Schülerinnen und Schüler haben vom 7. bis 14.03.2018 das englische Schul- und Familienleben getestet und dabei viele interessante Erfahrungen und Bekanntschaften machen können. Wir hoffen, dass viele mit ihren Austauschpartnern noch lange in Kontakt bleiben. Hier die Erfahrungsberichte von Alina und Malene, die beide ihre Erlebnisse in Exeter schildern.

Am 07.03.2018 um 8:15 Uhr startete unsere Reise nach Exeter. Nachdem wir mit dem Zug am Flughafen in Hannover angekommen sind, ging es mit dem Flugzeug weiter bis nach London. Von dort sind wir mit dem Bus nach Exeter gefahren, wo wir gegen 17 Uhr englischer Zeit ankamen. Ich wurde sehr herzlich von meiner Austauschschülerin empfangen und wir redeten viel über ihren Besuch in Deutschland als auch über die bevorstehende Woche. Wir mussten ca. eine halbe Stunde fahren, bis wir bei ihr zu Hause waren, da sie auf einer Farm wohnt. Ihre Familie nahm mich sehr liebevoll auf und besonders ihre jüngeren Geschwister wollten viel über Deutschland und meinen Alltag wissen. Es ist dort sehr hügelig, anders als hier, weshalb das gesamte Landschaftsbild sehr beeindruckend war. Am nächsten Tag hatten wir vormittags zusammen mit unseren Partnern Unterricht, welcher sehr anders ablief als hier in Deutschland, da die Schüler z.B. keinen Klassenraum hatten, sondern jeder Lehrer seinen eigenen Raum besaß, zu welchem die Schüler gehen mussten. Nach dem Unterricht am Vormittag haben wir von der Schule ausgehend oft Ausflüge unternommen. Wir machten zum Einen einen von Schülern der „Exeter School“ geführten Stadtrundgang, zum Anderen besuchten wir die Römischen Bäder in Bath.

Bevor wir in Exeter ankamen, hatten wir die Aufgabe bekommen, in Kleingruppen ein Foto vor einem „typisch englischen“ Hintergrund zu schießen, welches ich mit drei weiteren deutschen Austauschschülern vor der Kathedrale von Exeter tat.

Am Wochenende waren wir im Kino und trafen uns mit anderen Austauschschülern, um gemeinsam etwas zu essen. Meine Gastfamilie hat viel Rücksicht darauf genommen, was ich gerne mache, sodass wir z.B. auch reiten waren. Außerdem haben wir eine Bootstour durch Exmouth gemacht, und obwohl das Wetter nicht ganz mitgespielt hat, waren die Strände und Küsten sehr eindrucksvoll. Am letzten Tag vor unserer Abreise hatten wir auch noch Zeit zum shoppen und nochmal durch Exeter zu laufen. Der Abschied ist mir unfassbar schwergefallen, aber ich habe mit meiner Austauschschülerin abgemacht, dass wir uns gegenseitig besuchen, falls ich nochmal nach England, oder sie nach Deutschland, kommen sollte.

Alina Lehr, 9B

Wie jedes zweite Jahr, fand auch dieses Mal wieder der Austausch nach Exeter in Süd-West-England statt, der schon viele Jahre besteht. Die Schüler der beiden englischen Schulen Maynard School und Exeter School, waren bereits im November letzten Jahres bei uns, jetzt war es an der Zeit, dass wir sie besuchten. Für einen Schüler aus dem 12. Jahrgang und mich war es schon das zweite Mal, dass wir mitfuhren.

Am 07.03.2018 ging es schon morgens los. Wir stiegen mit einer Gruppe von rund 30 Schülern unserer Schule und den beiden Lehrkräften Frau Reineke und Frau Peters um 8 Uhr im Hildesheimer Hauptbahnhof in den Zug nach Hannover. Von dort aus ging es direkt zum Flughafen. Unser Flug ging dann um ca. 12 Uhr zum großen Flughafen London-Heathrow in England, an dem wir einige Zeit warten mussten, bis endlich unser Reisebus kam, der uns nach Exeter bringen sollte. Am späten Nachmittag kamen wir dann endlich an unserem Ziel an, wo unsere netten Gastfamilien schon freudig auf uns alle warteten.

Am ersten Tag unseres Aufenthaltes gingen wir direkt mit unseren Austauschpartnern in die Schule, anschließend erhielten wir einen kleinen Stadtrundgang. Exeter ist noch um einiges größer als Hildesheim, was viele von uns erst dort herausfanden. Am Freitag ging es nach Bath, einer Stadt etwas weiter nördlich, in der wir die alten römischen Bäder erkundeten. Das war sehr interessant, da noch viel von der alten Römerzeit dort übrig war. Leider mussten wir dort auch den fast alltäglichen englischen Regen erleben.

Die Wochenenden verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Ich hatte das Glück, dasselbe Hobby mit meiner Partnerin zu teilen, das Reiten. Daher sind wir am Samstag Mittag, als es tatsächlich sehr sonnig und mild war, zum Reiten gefahren wo ich mit ihr eine Reitstunde hatte. Es war zwar etwas schwer für mich, allen Anweisungen zu folgen, die mir die Reitlehrerin sehr undeutlich auf dem Reitplatz zurief; am Ende meisterte ich es jedoch trotzdem. Am Sonntag darauf ging ich mit meiner Austauschpartnerin und ihrer etwas jüngeren Schwester in den Supermarkt. Ja, in England haben Supermärkte auch sonntags grundsätzlich geöffnet, was ich bis dahin auch noch nicht wusste. Die beiden zeigten mir viele typisch englische Lebensmittel, wovon ich einige für zuhause mitnahm.

Am Tag danach begleiteten wir unsere Partner wieder ein paar Stunden in die Schule. Danach ging es für uns nach Exmouth, auf eine Bootstour. Es war sehr windig und kalt auf dem Deck des Bootes; daher waren die Meisten von uns froh, als es wieder an Land ging. Am Dienstag vor unserer Abreise kamen wir nochmal mit zur Schule, wobei ich den Tag mit der Schwester meiner Partnerin verbracht habe, da diese eine wichtige Kunstklausur schrieb. Nach der Schule liefen wir noch in Kleingruppen durch die Innenstadt, um noch Souvenirs, Andenken oder einfach nur Mitbringsel zu kaufen. Den Abend verbrachte ich mit meiner Gastfamilie, um mich in Ruhe zu verabschieden. Mir wurde mitgeteilt, dass mein Englisch sich von Tag zu Tag verbessert hätte, was nur zeigt, dass so ein Austausch, selbst für eine Woche schon, vieles im sprachlichen Bereich verbessern kann.

Am Mittwochmorgen ging es dann früh schon wieder auf den Rückweg. Mir fiel es schwer, mich von meiner Partnerin und ihrer Schwester zu verabschieden, da ich beide sehr ins Herz geschlossen hatte. Ich freute mich jedoch auch wieder auf zuhause und darauf, endlich wieder Deutsch reden zu können.

Es ging wieder per Bus nach London, wo wir noch einige Zeit verbrachten, bis wir wieder in das Flugzeug nach Hannover steigen konnten. In Deutschland angekommen, entschied unsere Gruppe erstmal einen kleinen Flashmob an Flughafen und Hauptbahnhof zu starten, was wirklich lustig anzusehen sein musste. Am späten Abend kamen wir dann endlich wieder zuhause an.

Malene Baron, 10A

Frühjahrsputz in Hildesheim

Flaschen, Kronkorken, Schraubendreher, Gullideckel und Klappmesser – das sind nur einige der „Fundstücke“ der Hildesheimer Frühjahrsputzaktion vom 06. April 2018. Wie schon im vergangenen Jahr beteiligte sich die jetzige 7A unter der Leitung von Frau Eckwert-Rowohl tatkräftig an der städtischen Aktion. Erneut war die Säuberung der Steingrube und der Außenanlagen des Scharnhorstgymnasiums das Ziel. Nachdem der erste Termin auf Grund des schlechten Wetters verschoben werden musste, schien nun den ganzen Vormittag die Sonne. Beste Voraussetzungen also!


„Bewaffnet“ mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen ging es los. In Zweier- oder Dreiergruppen suchten die Schülerinnen und Schüler die Steingrube ab. Die dabei zutage geförderten Kuriositäten warfen einige Fragen auf. Wie verliert man die Hand eines Skeletts aus Plastik? Was macht ein Gullideckel auf der Wiese der Steingrube? Wer vermisst seine Fernbedienung? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter den gefundenen Schminkpinseln, dem Lippenpflegestift und den Parfumflaschen? Sehr mysteriös... Nach 1,5 Stunden ging es zurück zur Schule. Die Müllsäcke waren gefüllt und so konnten alle mit dem guten Gefühl, etwas für unsere Stadt getan zu haben, ins Wochenende starten.

Fußballturnier der Jahrgänge 7 und 8

Am Donnerstag vor den wohlverdienten Osterferien konnten die Jahrgänge 7 und 8 unter dem Motto „Ein Tag ohne Fußball ist ein verlorener Tag“ (Ernst Happel) einen schönen Fußballturniertag genießen.

Ermittelt wurden in Mixed-Teams (Mädchen und Jungen) die jeweiligen Jahrgangssieger sowie der jahrgangsübergreifende Gesamtsieger.

Jahrgangssieger der 8. Klassen wurde die 8B gefolgt von der 8C und der 8A. Jahrgangssieger der 7. Klassen wurde die 7C gefolgt von der 7B und der 7A.

Gesamtsieger wurde die 8B.

Herzlichen Glückwunsch!

Erstmals trat eine Schülerauswahl auch gegen eine Lehrerauswahl an. Eine Mannschaft des 7. Jahrganges wurde nach anfänglicher Überlegenheit der Lehrerauswahl von Vertretern des Abi-Cup-Teams unterstützt. Die Mannschaften gingen nach einem spannenden Spiel mit einem Unentschieden auseinander.

Herzlichen Dank an alle beteiligten Spielerinnen und Spieler für das faire Turnier mit wenigen Verletzten!

Besonderer Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern.

Frauenpower beim Handballturnier

Am 13.03.18 nahm unsere Schulmannschaft am diesjährigen Handballturnier der Sekundarstufe I teil. Im Gegensatz zu den Vertretern der anderen Hildesheimer Gymnasien bestand unser Team aus Jungen UND Mädchen. Und so kam es auch, dass eines unserer toughen Mädchen das erste SHG-Tor warf. Leider mussten wir uns im Spiel um Platz 5, trotz zwischenzeitlicher Führung, knapp der RBG geschlagen geben. Insgesamt können wir allerdings mit unserem Auftritt sehr zufrieden sein.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Vergleich, der bereits im Herbst stattfinden wird.

Scharnhorstschüler auf den Spuren J.K. Rowlings…

Gruppenfoto anlässlich des Besuches der Engländer in Hildesheim im Oktober 2017

Hildesheim, Februar 2018. 31 Schüler des Scharnhorstgymnasiums nehmen am diesjährigen Englandaustausch teil. Sie werden vom 7. bis 14. März 2018 eine Woche in Exeter, England verbringen. Der traditionsreiche Austausch mit zwei Privatschulen in Exeter – der Exeter School sowie der Maynard School – besteht bereits seit 52 Jahren und findet alle zwei Jahre statt. Exeter liegt in der Grafschaft Devon im landschaftlich reizvollen Südwesten Englands und ist bekannt für seine Universität, an der Harry Potter-Autorin J.K. Rowling studierte.

Die Scharnhorstschüler aus den Jahrgängen 8 bis 10 wohnen für eine Woche lang in den Familien ihrer Austauschpartner. Sie haben ihre englischen Partner bereits im Oktober 2017 kennengelernt, als diese für eine Woche in Hildesheim zu Besuch waren. Während des Aufenthaltes in Exeter besuchen sie mit ihren Partnern den Unterricht an einer der beiden Schulen. Außerdem bieten die gastgebenden Schulen ihren Gästen ein Besichtigungsprogramm, z.B. einen Besuch der malerischen Küstenstädte oder der Stadt Bath, die bekannt ist für ihre römischen Bäder. Geplant ist zudem eine Tour durch das historische Exeter, bei der die jungen Anglisten den einen oder anderen Ort aus den Harry-Potter Filmen wiedererkennen könnten.

Exeter School, Exeter
Maynard School, Exeter

Die Teilnehmer des letzten Austausches vor zwei Jahren sind immer noch begeistert von ihrer Reise nach England und empfehlen ihren Nachfolgern, die Woche in Exeter voll auszukosten. „So ein Austausch ist eine einmalige Erfahrung“, sagt Pia Naumann, Schülerin aus dem 11. Jahrgang. Younes Kreiensen aus dem 12. Jahrgang hält mit seinem ehemaligen Austauschpartner über die sozialen Medien Kontakt und hat ihn in den Weihnachtsferien privat besucht. Er rät den jungen Teilnehmern: „Redet so viel wie möglich und unternehmt möglichst viel, auch außerhalb des Rahmenprogramms.“

Gandy Street in Exeter, die Inspiration war für Diagon Alley in den Harry Potter-Romanen

Die Englischlehrerinnen Ellen Reineke und Bettina Peters, die den diesjährigen Austausch begleiten, sind sich ebenfalls einig: „Der Austausch ist eine tolle Möglichkeit, sein Englisch auszuprobieren und Kontakte im anderen Land zu knüpfen.“ Ellen Reineke berichtet: „Als wir vor zwei Jahren in Exeter waren, haben einige Schüler sich so gut in den Unterricht eingebracht, dass die englischen Lehrer sie am liebsten dort behalten hätten und dies uns gegenüber auch zum Ausdruck gebracht haben. Das war ein tolles Feedback.“ Fremdsprachenkoordinatorin Anne Bittner, selbst langjährige Organisatorin des Austausches, möchte den Reisewilligen noch einen handfesten Tipp mit auf den Weg geben: „Ich empfehle allen Teilnehmern, ihre Handykontakte nach Deutschland während des Aufenthaltes möglichst zu reduzieren. Das ist sinnlos und es bringt viel mehr, wenn man die Probleme vor Ort selbst oder mit anderen Gleichaltrigen löst.“ Für alle drei Lehrkräfte sind Offenheit und Toleranz aller Beteiligten ausschlaggebend für den Erfolg der Austauschwoche. Und Bettina Peters meint abschließend: „Ich bin mir sicher, dass es am Ende Abschiedstränen geben wird. Das gehört einfach dazu.“

Zweimal Vizemeister ist wie einmal gewonnen!

v.l.: Leonard v. Weymarn, Vincent Kalmring, Younis Burhan Walee, David Wuttke, Kai Erik Englmann, Nikita Keil, Joscha Weber, Andreas Gregor Poschadel, Adrian Marzinek, Leonard Mücke, Sadik Saatci, Lobosch Hintze, Can Kayki

Das Scharnhorstgymnasium hat in der Wettkampfklasse der fünften/sechsten Klassen, wie im Vorjahr den Vizemeistertitel errungen und sich für die Endrunde in Niedersachsen qualifiziert.

Dass die Spitzenspieler des SHG 100% bzw. 83% der Punkte errungen haben reichte nicht für den Meistertitel. So stark war der Wettbewerb beim diesjährigen Schulschach Mannschaftswettbewerb. Sechs Runden wurden gespielt und viermal wurde mit dem Maximalergebnis 4:0 gewonnen. Nur zweimal wurde es für die Denksportler von der Steingrube eng. Einmal gegen Bückeburg, den Vorjahressieger, und einmal gegen den Gastgeber aus Lehrte. Beide Begegnungen gingen unentschieden aus und das war ein Unentschieden zu viel um Meister zu werden.

v.l.: Vincent Kalmring, Leonard Mücke, Kai Erik Englmann, Andreas Gregor Poschadel
SHG 1 gegen SHG 2

Knisternde Spannung herrschte bei der Begegnung SHG gegen Lehrte in der vierten Turnierrunde. Man konnte quasi die Stecknadel fallen hören. Zunächst rettete sich der Gegner von Vincent Kalmring an Brett 4 in ein Dauerschach und damit in ein Remis. Vincent hatte nämlich bereits einen Bauern mehr auf dem Brett. Auch Brett 3 ging Remis aus. Hier konnte Leonard Mücke mit seinen vorgerückten Bauern leider nicht noch mehr Druck entwickeln. Ein offener Schlagabtausch fand an Brett 2 statt. Zunächst sah es nach einem raschen Verlust für Kai Erik Englmann aus. Der konnte routiniert den Angriff des Gegners parieren und kam dann selbst zu sehr guten Angriffschancen. Schade, dass er sich doch geschlagen geben musste, denn so nutzte der Sieg von Andreas Gregor Poschadel am Spitzenbrett nur zum 2:2 unentschieden in dieser Begegnung. Andreas konnte übrigens das Kunststück vollbringen alle seine Spiele zu gewinnen, denn er ist bereits erfolgreicher Klubspieler und lehrt auch so manchem Erwachsenen das Fürchten. Als Trost für das junge SHG-Team: Platz zwei reicht aus, um sich für das niedersächsische Landesfinale zu qualifizieren. „Warte mal ab, Gymnasium Lehrte, dort gibt es dann die Revanche.“

In der Parallelstaffel, der Wettkampfstaffel der siebten/achten Klassen waren gleich zwei Vertretungen der hildesheimer Schachschule vertreten. Die zweite Mannschaft mit Philipp Jansen, Can Kayki, Leonard v. Weymarn, Sadik Saatci und David Wuttke erreichte Platz 4, die Erste mit Lobosch Hintze, Nikita Keil, Adrian Marzinek und Younis Burhan Walee erreichte den Podiumsplatz Nr. 3. In dieser Altersklasse war Sadik Saatci der erfolgreichste Spieler. Er holte 80% der möglichen Punkte. Zum Landesfinale fährt in dieser Staffel jedoch nur der Erste und das war in diesem Jahr das Gymnasium Bückeburg.

31. Musikalisches Mosaik am SHG

Am Donnerstag, den 15. 03. 2018, um 18.30 Uhr präsentieren 120 Schülerinnen und Schüler des Scharnhorstgymnasiums zum 31. Mal ihr Können beim Musikalischen Mosaik. Dem Titel entsprechend wird das Programm eine bunte und abwechslungsreiche Mischung verschiedenster Stilrichtungen und Besetzungen bieten: von Barock über Pop/Rock bis Musik aus aller Welt, vom Solisten am Klavier über Bands bis hin zu Chor und Orchester reichen die Darbietungen. Alle sind herzlich eingeladen, die eifrig übenden Schüler und die Musikfachgruppe freuen sich über viele Zuhörer! Der Eintritt ist frei!

AG's im Ganztag – eine der Stärken des SHG

Das Scharnhorstgymnasium Hildesheim kooperiert im Ganztagsbereich mit zahlreichen außerschulischen Partnern, die uns bei der Gestaltung und ständigen Weiterentwicklung unseres Angebotes unterstützen. Dabei freuen wir uns, dass wir Kooperationen im Bereich des Sports, der Wissenschaft und dem Sozialen aufweisen können.

Reit-AG und Golf-AG – einzigartig in Hildesheim

Als einzige Schule in Hildesheim in Hildesheim bieten wir eine Reit-AG sowie eine Golf-AG an. Erstere wird zusammen mit dem Reitverein Hubertus in Hildesheim Marienburg durchgeführt. Durch den Deutschen Golf Verband ist es uns möglich einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Projektes „Abschlag Schule“ den Einstieg in den Golfsport zu ermöglichen. Hierbei werden die Schülerinnen und Schüler durch einen PGA-Trainer angeleitet und erhalten Zugang zum Golfplatz in Bad Salzdetfurth.

Roemer- und Pelizaeus-Museum – seit Jahren aktive-kreative Einblicke in die Geschichte

Wir arbeiten bereits seit Jahren mit dem Roemer- und Pelizaeus-Museum zusammen. Hier können die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ werden und zwei Arbeitsgemeinschaften (Ägypten und die Kreativ-AG) besuchen. Diese sind im Rahmen der Besonderen Begabungen (s. Homepage) auch für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen geöffnet.

Volkshochschule – Vielfalt für unsere Schülerinnen und Schüler

Die Volkshochschule Hildesheim bietet unseren Schülerinnen und Schülern ein breit gefächertes Angebot (Töpfern, Parcours, English Conversation u.v.m.) und hat durch ihr spezielles pädagogisches Personal immer die Interessen der Kinder im Blick.

KJO – ein verlässlicher Ganztag

Durch die Zusammenarbeit mit der KJO (Kinder- und Jugendzentrum Oststadt) gewährleisten wir eine verlässliche Ganztagsbetreuung gewährleisten. Ein gemeinsames Mittagessen, eine Hausaufgabenbetreuung und eine Beaufsichtigung der Kinder bis 15:10 Uhr ist hierdurch von Montag bis Donnerstag gesichert.

Schulbiologiezentrum Hildesheim – Natur selbst erkunden

Schließlich bietet uns das Schulbiologiezentrum nicht nur einen idealen außerschulischen Lernort, sondern gleichzeitig einen Ort, an dem die Teilnehmer der gleichnamigen AG unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt aus nächster Nähe erleben können.

Sprachorientierung – immer eine gute Wahl

Nicht zu vergessen unsere Sprachorientierung für die Klassen 4 und 5. Als einzige Schule in Hildesheim bieten wir die Möglichkeit in die verschiedenen zweiten Fremdsprachen hinein zu schnuppern und so die Wahl zu erleichtern. Wer also noch nicht genau weiß, ob er lieber Französisch, Spanisch oder Latein lernen möchte, ist hier genau richtig.

Filmaufnahmen mit der Klasse 5B im Roemer- und Pelizaeus-Museum

Am 23. Januar diesen Jahres erlebten 16 Kinder der Klasse 5B einen ganz besonderen Höhepunkt. Passend zum Thema „Ägypten“, das in Geschichte gerade auf dem Stundenplan steht, hatten sie die vielleicht einmalige Gelegenheit, bei Filmaufnahmen im Roemer- und Pelizaeus- Museum dabei zu sein. Die Firma „dokumentarfilm. Film-, Ausstellungs- und Multimediaproduktion" drehte im Museum an mehreren Tagen einen Ägypten-Film für unterrichtliche Zwecke. Durch die jahrelange gute Zusammenarbeit mit dem Scharnhorstgymnasium fragte Frau Schiewek, Leiterin des museumspädagogischen Bereiches, an, ob Schülerinnen und Schüler unserer Schule Interesse hätten, mitzuwirken. Die Klasse 5B war sofort begeistert! Da sich mehr Kinder angemeldet hatten als benötigt, konnten leider nicht alle berücksichtigt werden. Schade, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal!

Gleich nach Schulschluss ging es für die ausgewählten Mädchen und Jungen zum Museum, wo sie von Frau Schiewek empfangen wurden. Die nun folgenden 2,5 Stunden standen ganz im Zeichen der alten Ägypter und ihrer Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Bei dem Rundgang durch die Ägyptenabteilung wurden verschiedene Särge, Totenmasken und Scheintüren bestaunt.

Anschließend wurden die 16 Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und vor allem kreativ. Während des Mumien-Workshops entwarfen sie in kleinen Gruppen eigene verzierte Mumiendarstellungen. Begleitet wurden die Teilnehmer den ganzen Nachmittag vom Kamera- und Tontechnikteam der Firma „dokumentarfilm“. Was für eine aufregende Erfahrung!

Jetzt heißt es allerdings noch einige Monate warten, bis der Film erscheint und jeder Teilnehmer sein kostenloses Exemplar erhält.

Fotonachweis:
Sh. Shalchi, RPM

Vorlesewettbewerb der Fremdsprachen im 7. Jahrgang

Volle Konzentration beim Vorlesewettbewerb auf Seiten der Kandidatin Barfin Hamdoush und der Jury in der Kategorie Altgriechisch (von links nach rechts: Louis Garrelts, Eric Sandvoß, Vasilis Seferai, Herr Völker)

Wie es am Scharnhorstgymnasium mittlerweile eine lange Tradition hat, versammelten sich auch in diesem Jahr am Tag der Halbjahreszeugnisse alle siebten Klassen zum Vorlesewettbewerb der Fremdsprachen in der Aula. Fünfzehn sprachbegabte Schülerinnen und Schüler – jeweils drei in den Sprachen Englisch, Französisch, Altgriechisch, Spanisch und Latein – hatten sich zuvor gegen all ihre Jahrgangskameraden durchgesetzt und einen der heiß umkämpften Plätze in der Endrunde des Wettbewerbs errungen. Nun stellten sie nicht nur ihr Können in der jeweiligen Fremdsprache unter Beweis, sondern zeigten außerdem eine ordentliche Portion Mut. Denn es ist keine leichte Aufgabe, sich vor einem großen Publikum und einer Jury aus Lehrern und älteren Schülern auf eine Bühne zu setzen und einen unbekannten Text in einer Fremdsprache vorzulesen. Besonders starke Nerven zeigte dabei Finn Werner, der sich spontan bereit erklärte, für seinen erkrankten Klassenkameraden Niklas Hartung einzuspringen, und sogar als erster Kandidat die Bühne betrat.

Doch auch alle anderen Kandidaten meisterten ihre Aufgabe mit Bravour. Und so dürfen wir mit Stolz die drei Bestplatzierten eines jeden Fachs vorstellen: In Englisch errang Jakob Ahlborn den ersten Platz vor Debora Harms auf Platz zwei und Finn Werner auf Platz drei. Im Fach Französisch belegte Amelie Wellhausen den ersten Platz mit nur einem Punkt Vorsprung auf die zweitplatzierte Leonie Fulde und Charlotte Skowronek auf Platz drei. In Altgriechisch las sich Boris Radovic auf den ersten Platz, dicht gefolgt von Barfin Hamdoush und Can Kayki, die punktgleich auf Platz zwei landeten. In Spanisch errang Erhan Öner den ersten Platz; Silas El-Akhras und Thao My Nguyen folgten ihm auf den Plätzen zwei und drei. Denkbar knapp wurde es zu guter Letzt im Fach Latein. Hier lagen die Ergebnisse der drei Kandidaten nur wenige Punkte auseinander. Doch Viola Klein sicherte sich den ersten Platz vor Elvan Sümer auf dem zweiten und Vasilis Seferai auf dem dritten Platz.

An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und ein großes Lob an alle Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs, die die Kandidaten durch aufmerksames Zuhören und begeisterten Applaus beim Vorlesen unterstützten.

Fremdsprachenschnuppern am Scharnhorstgymnasium – Sprachencheck und Entscheidungshilfe für junge Gymnasiasten

Das diesjährige Fremdsprachenschnuppern am Scharnhorstgymnasium war, wie immer seit über einem Jahrzehnt, ein voller Erfolg. Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiter Marcus Krettek besuchten die etwa 60 Viertklässler Sprachstunden in den am SHG als zweite Fremdsprachen angebotenen Sprachen Französisch, Latein und Spanisch. Hier hatten die Kinder Gelegenheit in einer Kurzstunde die Sprachen zu erleben  und so Einblicke in die Sprachen zu gewinnen, aus denen Sie am Scharnhorstgymnasium  im zweiten Schulhalbjahr der fünften Klasse ihre zweite Pflichtfremdsprache wählen sollen. „ Besonders schätzen die Kinder sich in den verschiedenen Sprachen ohne Druck schon einmal ausprobieren zu können und sich in der Sprache zu bewegen", so Frau Bittner, die Sprachenkoordinatorin der Schule. Die Sprachenorientierung  ist Teil des Sprachenkonzepts der Schule.

 „Unser Ziel mit dem Fremdsprachennachmittag und dem Fremdsprachenkonzept  am Scharnhorstgymnasium ist es, den Kindern eine Entscheidung für eine Sprache auf Grundlage von ersten Erfahrungen in der Sprache zu ermöglichen und nicht nur auf Grund von Klang und Gefühl“, sagt Schulleiter Marcus Krettek. Dieses Konzept, zusammen mit dem in Hildesheim einmaligen Angebot von Sprachorientierungskursen im Ganztagsangebot für die Fünftklässler, haben in den letzten Jahren zu einer für die Schülerinnen und Schüler stimmigen Sprachenanwahl geführt.

Die Eltern mussten sich auf dem Schnuppernachmittag auch nicht langweilen. Im Sprachencafé standen Ihnen Fremdsprachenlehrer für die 2. Fremdsprachen und die Schulleitung für Fragen rund um die Sprachwahl zur Verfügung. „Der Nachmittag hat viele interessante Einblicke gebracht und unserem Kind bei ihrer Entscheidung sehr geholfen“, urteilen Frau und Herr Molke, Eltern einer Viertklässlerin.

Verabschieden in den Fremdsprachen hatten die Kinder auch gelernt und so ging es unter vielen Au revoirs, Adiós und Valete gut gelaunt nach Hause.

Crashkurs Ski 2018 am Oberjoch

Am Übungshang mit Blick auf Oberjoch

Als ich abends im Allgäu aus dem Bus stieg, war ich zuerst beeindruckt von der Größe der umliegenden Berge. Wir hatten uns in Bad Hindelang unsere Skiausrüstung ausgeliehen und gingen gleich in unsere Pension. In unseren Zimmern angekommen, packten wir noch unsere Koffer aus und legten uns anschließend schlafen.

Am nächsten Morgen frühstückten wir um halb acht und fuhren dann auch bald auf die Pisten. Da ich vorher noch nie einen Ski anhatte, ging ich mit den restlichen Anfängern auf die Übungspiste, wo wir am ersten Tag die Grundlagen des Aufsteigens, Bremsens und Lenkens lernten und übten. Bereits am zweiten Tag durften wir schon auf den leichten Pisten fahren. Mithilfe der Skilehrer vor Ort und der Lehrkräfte, die uns begleiteten, waren einige von uns schon bald dazu in der Lage, auf den mittelschweren bis schwierigen Pisten zu fahren.

Durch regelmäßige Tipps und Übungen waren schon am vierten Tag die meisten dazu in der Lage, selbst die schwierigeren Pisten sicher herabzufahren und konnten sogar fast mit den erfahreneren Mitschülern mithalten.

Vor dem Abschlussrennen
Marek beim Rennen

Am letzten Tag hatten wir alle eine Prüfung, in der unser Fortschritt und unsere Skitechnik bewertet wurden. Den restlichen Tag wurden wir freigestellt und durften in Dreiergruppen auf Pisten unserer Wahl fahren. Mein persönliches Highlight der gesamten Skifahrt war, als ich zusammen mit einigen Fortgeschrittenen den Damenhang heruntergefahren bin. Der Schnee war an dem Tag großartig und wir fuhren mit einer enormen Geschwindigkeit den Hang hinab. An diesem Tag war es relativ warm, doch da auf beiden Seiten der Piste Bäume standen wurde es angenehm kühl und man fühlte sich sehr erfrischt.

Wir genossen den letzten Tag, da uns allen das Skifahren sehr viel Spaß gemacht hat und es eine neue und interessante Erfahrung war, die wohl keiner von uns so schnell vergessen wird.

Text: Marek Ziegler

Besucherandrang am Tag der offenen Tür

Am Tag der offenen Tür des Scharnhorstgymnasiums am Sonnabend tummelten sich hunderte kleine und große Besucher in den Klassenräumen und Freiflächen.

Besonders beliebt bei den Kindern waren die vielen tollen Mitmachaktionen wie die Winterolympiade in der großen Sporthalle, die Experimentiermöglichkeiten und Versuche in den naturwissenschaftlichen Räumen und auch die Theaterstücke und Leckereien bei den Sprachen. Auch SAZ und das Nachmittagsangebot wie die Buddy-AG oder das Iambi-Tansania-Projekt stießen auf großes Interesse.

Bei den Erwachsenen standen die Fragen zur Zukunft ihres Kindes an der weiterführenden Schule und der Vortrag des neuen Schulleiters, Herrn Krettek, in der Aula im Mittelpunkt.

Einig waren sich Groß und Klein:
Der Tag war toll und das Scharnhorstgymnasium ist eine großartige Schule.

Vielen Dank allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Lehrkräften.

Neuer Schulleiter für das Scharnhorstgymnasium

Am Montag, den 08. Januar 2018 wurde Herr Studiendirektor Marcus Krettek durch den Dezernenten Herrn Andresen offiziell in sein neues Amt als Schulleiter des Scharnhorstgymnasiums Hildesheim eingeführt.

v.l.: Herr Andresen, Frau Bittner, Herr Krettek, Frau Krause, Herr Völker

Zu Beginn der Veranstaltung sang der Schulchor unter Leitung von Frau Fuchte und Frau Weik ein sehr herzliches Willkommenslied für Herrn Krettek, der dies im Beisein seiner Frau sichtlich genoss.
Im Anschluss würdigte Herr Andresen zunächst den hervorragenden Einsatz der kommissarischen Schulleiterin Frau Krause, der erweiterten Schulleitung sowie des gesamten Kollegiums während der Übergangsphase, bevor er Herrn Krettek offiziell als neuen Schulleiter des Scharnhorstgymnasiums vorstellte.
Auch der Personalrat ließ es sich nicht nehmen, Marcus Krettek im Namen unserer Schule willkommen zu heißen, verbunden mit dem Wunsch auf gute und transparente Zusammenarbeit.
Diesen Wunsch bekräftigte unser neuer Schulleiter in seiner Antrittsrede ebenfalls; zudem zeigte er sich sehr erfreut, seine neue Tätigkeit endlich aufnehmen zu dürfen.

Frankreich-Austausch mit dem Lycée Guez de Balzac in Angoulême

Vom 30.11. bis 6.12.2017 waren bei dieser 52. Begegnung wieder die Angoulêmer Schülerinnen und Schüler zu Gast bei den Scharnhorstgymnasiasten. Auf dem Programm stand unter anderem neben der Teilnahme am Unterricht eine Hildesheimer Stadtführung, ein Ausflug zur Weltkulturerbestadt Goslar und ein Besuch von Bergen-Belsen. Samstag und Sonntag haben die Gastfamilien das Programm gestaltet. Ein erneuter Dank an alle Gastfamilien, ohne die diese für alle Seiten sehr bereichernde deutsch-französische Begegnung nicht möglich wäre.

Ende November 2018 werden die Scharnhorstschülerinnen und -schüler dann nach Angoulême fahren.

Eine Woche zum Gegenbesuch in Neapel

Anflug über Pozzuoli, im Hintergrund ist über dem Flügel der Vesuv zu sehen

Ende September hatten wir Besuch von 11 Schülerinnen und Schülern sowie 2 Lehrkräften vom Liceo Statale Giuseppe Mazzini aus Neapel. Alle waren in Familien untergebracht. Der Bericht der Neapolitaner ist unter http://www.liceomazzininapoli.it/wordpress/scambio-con-hildesheim-settembre-ottobre-2017/ zu lesen. Nun ist der Gegenbesuch erfolgt und die Schülerinnen und Schüler berichten:

Blick vom Vomero über die Altstadt zum Vesuv

Tag 1, Mittwoch 25.10.2017, Ankunft

Am Nachmittag wurde ich nach unserer Reise sehr herzlich von meiner Austauschschülerin und ihrem Bruder empfangen. Mit einigen anderen Schülern aus unserer Gruppe tranken wir in Vomero (Stadtteil und Berg in Neapel) Kaffee und fuhren danach zu unseren Gastfamilien. Auch dort wurde ich sehr herzlich empfangen. Es war zufällig der Geburtstag meiner Gastmutter; nach dem Abendessen gab es also auch noch Kuchen.

Sanna

v. l.: Aurora, Gaia, Frederik, Nele
v. l.: Martina, Melina, Francisca, Sophie, Daniel, Viola
v. l.: Leonie, Pia, Aarthika, Alessio, Valeria, Ludovika
v. l.: David, Nathalie, Thulasini, Francesca, Paola, Sanna


Tag 2, Donnerstag 26.10.2017, Altstadtrallye

Am zweiten Tag unserer Reise begannen wir mit einer Rallye durch die Stadt, wobei wir einen guten Eindruck vom Leben und den historischen Hintergründen erhalten durften. Positiv fielen uns die Aufgaben aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Geschichte, Esskultur, Tourismus oder Architektur auf, die es zu bewältigen galt. Zudem mussten an einigen Orten Fotos geschossen oder Zeichnungen angefertigt werden; außerdem traten wir in direkten Kontakt mit den Einwohnern, und erkundeten Neapel so mit viel Abwechslung.

Nathalie

Außerdem ging es auch noch in den Untergrund, denn Neapel ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse. So hatte auch der letzte König von Neapel, Ferdinando II ab1853 einen Fluchttunnel bauen lassen, der aber nie fertig wurde, später unterschiedlich genutzt wurde und heute als Galleria Borbonica zu besichtigen ist.

K. Rausch

Galleria Borbonica, Nutzung als Bunker im 2. Weltkrieg
Galleria Borbonica, Nutzung als Polizeilager für beschlagnahmte Fahrzeuge in den 1950er bis 1970er Jahren

Tag 3, Freitag 27.10.2017, Ausflug nach Pozzuoli

Am Freitag sollten wir ursprünglich eine naturwissenschaftliche Ausstellung in einem Museum besuchen. Dieses musste aber leider kurz vor unserer Ankunft schließen, weshalb wir ein altes Amphitheater besuchten, in dem früher Gladiatoren gegen Löwen gekämpft haben sollen. Allerdings wurde uns erklärt, dass dies nur ein Mythos sei und eigentlich Sklaven und Kriminelle gegen die Löwen kämpfen mussten. Außerdem besichtigten wir eine Zisterne, welche auch aus der Zeit der alten Römer stammt. Es war sehr interessant, ein so altes Gebäude anzusehen, welches noch so gut in Schuss ist. Die Zisterne liegt unter der Erde, damit die Feinde der alten Römer nicht so schnell den Wasservorrat der römischen Flotte entdecken konnten. Zwischendurch konnten wir an der Promenade das schöne Wetter genießen und ein leckeres Eis essen oder einen Kaffee trinken. Der letzte Stopp war ein alter Fischmarkt, von dem jedoch nur noch einzelne Steine und Säulen übrig geblieben sind. Insgesamt war es sehr interessant, einen Einblick in das Leben der alten Römer zu bekommen.

Nele

Alter Fischmarkt

Am Freitagabend gingen meine Austauschschülerin und ich zu einem 18. Geburtstag. Alle waren sehr offen und freundlich zu mir. Samstags besichtigten wir morgens den Palazzo Reale in Neapel, dabei wurde uns erzählt, dass dort einige Szenen aus dem Film "Cinderella" gedreht wurden. Abends gingen wir alle gemeinsam in ein italienisches Restaurant und liefen anschließend etwas durch die Stadt. Wir waren total viel unterwegs und ich habe mich sehr wohl in meiner Gastfamilie gefühlt. Neapel hat etwas sehr Besonderes.

Sanna

Tag 4, Samstag, 28.10.2017, Wochenende in der Familie

Morgens um 10 Uhr sind Gaia und ich mit der U-Bahn zu der schönsten Station Europas, Toledo, gefahren. Dort trafen wir uns mit den anderen Schülern und ihren Austauschpartnern und besichtigten den Palazo Reale. Kurz danach trennten wir uns auch schon und gingen in kleinen Gruppen bis 19 Uhr herum. Nathalie, David, Freddy und ich gingen zunächst Richtung Strand, legten uns dort in die Sonne und ruhten aus. Danach haben wir noch etwas gegessen und uns schließlich wieder mit den Italienern getroffen, um erneut etwas zu essen. Gegen 23 Uhr sind wir nach Hause gegangen und haben geschlafen.

Melina

Am Samstag konnten wir zum Glück ausschlafen. Um 09.30 Uhr haben wir gemeinsam Pancakes mit Schokoladensirup gefrühstückt. Anschließend ging es ins alte Schloss "Palazzo Reale Di Napoli". Hier verlor Cinderella anscheinend ihren Schuh. Dann gingen wir weiter um uns das Meer anzuschauen uns genossen die Sonne.  Danach hatten wir endlich Zeit shoppen zu gehen und eine Kleinigkeit zu essen. Auch an diesem Abend gingen wir wieder ins Café und probierten das Eis. Es gab sehr viele Sorten wie z.B. "Lemon Sorbet" oder "Nuts and Chocolate". Auf jeden Fall schmeckt das Eis hier in Italien viel besser bei uns in Deutschland. Um 16.00 Uhr fuhren wir wieder nach Hause, um uns auszuruhen. Später machten wir uns wieder auf dem Weg in die Stadt. Gemeinsam gingen wir essen und plauderten wieder viele Stunden über das Schulleben in Deutschland, Freizeit, Freunde etc. Um 01.00 Uhr früh waren wir sehr erschöpft wieder zuhause.

Aarthika

 

Tag 5, Sonntag, 29.10.2017, Wochenende in der Familie

Am Sonntag konnten wir wieder ausschlafen. 10.00 Uhr trafen haben wir uns alle am Bahnhof und fuhren gemeinsam zum Schloss "Reggio di Caserta". Das Schloss ist eines der berühmtesten Touristenattraktionen in Caserta. Nach 30 Minuten Anstellen hatten wir endlich Eintrittskarten bekommen. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag dort, denn das Schloss hat einen riesengroßen Park und den "English-Garden". Um 16.30 fuhren wir mit dem Zug zurück nach Neapel, um uns auf die bevorstehende Wanderung am Montag vorzubereiten.

Aarthika

Tag 6, Montag, 30.10.2017, Ausflug an die Amalfiküste

Wie zu jedem Ausflug haben wir uns morgens am Vanvitelli-Platz getroffen. Zu bedenken ist, dass deutsche Zeit und italienische Zeit zu unterscheiden sind, sprich einige Italiener waren etwas unpünktlich :)). Nach einer ausgelassenen Busfahrt kamen wir am Ankunftsort an und machten uns auf den Weg zu unserer Wanderstrecke. Mit schönem Ausblick und (relativ) hohen Temperaturen wanderten und kletterten wir einige Stunden an der Küste entlang. Als wir im naheliegenden Ort ankamen, hatten wir etwas Zeit zum Erholen.

Nach Francescas Sturz war die Aufregung groß, doch zum Glück hatte dies abgesehen von einem beschädigten Handy keine schweren Folgen (ihr ging es später schon wieder besser). Auf der Rückfahrt konnte man viele erschöpfte Schüler sehen, die die Fahrt zum Schlafen und Musik hören nutzten. Wir haben uns dabei mit anderen Italienern unterhalten, die im Jahrgang unter unseren Austauschschülern sind. Es war sehr unterhaltsam und sowohl italienische als auch deutsche Vokabeln wurden ausgetauscht. Endlich wieder zu Hause angekommen, fiel auch ich müde in mein Bett und erholte mich für die Heimkehr am folgenden Tag.

Leonie

U-Bahnstation Vanvitelli mit den Fibonacci-Zahlen
U-Bahnstation Salvator Rosa


Tag 7, Dienstag, 31.10.2017 Abreise


Bei der Abreise haben wir uns noch einige U-Bahn- bzw. Metrostationen genauer angeschaut. Im Rahmen des Projekts Metro dell' Arte wurden sie alle von unterschiedlichen Künstlern gestaltet. Die Ergebnisse sind absolut sehenswert und allein schon eine Reise wert.

K. Rausch

Scharnhorstschüler auf dem Siegerpodest

v.l.: Nikita Keil, Malte Hasse, Leonard Mücke, Lobosch Hintze, Kai Erik Englmann, Vincent Kalmring, Adrian Marzinek

Am 15. November nahm unsere Schulschachmannschaft wieder am niedersächsisch-bremischen Schachpokalturnier teil und kam mit Medaillen und einem Pokal für den 3. Platz zurück. Wir sind stolz auf unser Team und gratulieren zu diesem schönen Erfolg. Mehr zu diesem Ereignis ist hier zu finden.

Völkerballturnier der Klassen 5 und 6 am 01. November

Die Sieger: Klasse 6 A

Am 01. November 2017 fand das jährliche, jahrgangsübergreifende Völkerballturnier statt. Alle fünften und sechsten Klassen traten gegeneinander an, um den diesjährigen Sieger auszuspielen. Jede Klasse stellte zwei Mannschaften und insgesamt waren 14 Mannschaften beteiligt. Die Spiele waren sehr spannend und aufregend. Die Schülerinnen und Schüler sprangen, rannten und warfen die Bälle und bewiesen Ausdauer. Alle teilnehmenden Klassen hatten großen Ehrgeiz und kämpften mit viel Elan und Freude um den Sieg. Am Ende hieß der freudestrahlende Gewinner die Klasse 6A.

Weiterhin wurde zum ersten Mal bei dem Völkerballturnier die fairste Mannschaft gekürt. Während dem laufenden Turnier haben alle teilnehmenden Klassen ihrer Meinung nach die fairste Mannschaft ermittelt. Nach ihren Beobachtungen spielte die Klasse 5B ehrlich, sportlich zuverlässig und aufrecht.

Und hier noch einige Impressionen des Turniers:

2. Platz bei der Einweihung der Fußball-Golf-Anlage in Hildesheim

Am 06.09.2017 wurde der erste Fußball-Golf-Platz Hildesheims eingeweiht. Die Anlage besteht aus acht sehr unterschiedlichen Bahnen. In Anlehnung an Minigolf wird jeder Ballkontakt gezählt, allerdings wird ohne Schläger und mit einem Fußball  gespielt. Beim Bespielen der Bahnen müssen Hindernisse wie leere Regentonnen, Lattenzäune und Basketballkörbe, aber auch ein alter Schreibtisch oder sogar ein Hasenstall überwunden bzw. bewältigt werden.


Eröffnet wurde die Anlage in der von-Thünen-Straße mit einem Benefizturnier zugunsten der Hochwasseropfer. Hierzu wurden 4er-Teams aller Hildesheimer Gymnasien und ein Promi-Team bestehend aus dem Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, dem Kreissportbund-Vorsitzenden Frank Wodsack, dem Chefredakteur der HAZ Martin Schipanski und dem Himmelsthürer Bürgermeister Alfons Bruns eingeladen. Unsere Schule wurde vertreten durch unsere beiden 12.-Klässler Timo Westerhuis und Tom Hanel sowie die Sportlehrerin Frau Mühe und unsere kommissarische Schulleiterin Frau Krause.Trotz des sehr wechselhaften Wetters und der sehr unterschiedlichen fußballerischen Vorerfahrung war nur das Andreanum in der Lage, unser Top-Team zu bezwingen. Wir belegten einen sensationellen 2. Platz! Tom Hanel als bester Einzelteilnehmer und Frau Krause als einzige (Gast-) Schulleiterin seien hierbei besonders erwähnt.


Erfolgreiche Schülerinnen und Schüler beim Julius-Club

Jennifer Stünkel, Florentina Kaiser, Alina Barner, Lara Lünsmann, Daniel Meyer-Koester, Paula Kaschig, Michael Vogel, Viola Probst und Christian Roling aus der 6C

Wieder einmal gab es viele Preise für unsere Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Julius-Club der Stadtbibliothek Hildesheim.

Am Samstag, dem 26. 8. 2017, war es so weit: Viele Julius-Club-Leser waren der Einladung ins Kino „Thega“ gefolgt. Es war die Abschlussveranstaltung des Julius-Clubs, bei der alle Leser mit Lesediplomen geehrt wurden. Darüber hinaus gab es Klassen-, Kreativ- und Vielleserpreise.

Die Klasse 7A

Die Klasse 7 A gewann den diesjährigen Klassenpreis und konnte sich über eine Kanufahrt auf der Innerste und 50 € für die Klassenkasse freuen.

Johanna Kleinlein, Anzhelika Schneider, Maya Kiefer, Max Schröder, Kai Erik, Eva Bauer Iglesias, Greta Hartwig, Liese Schnitger und Emma Luisa Weber aus der 6D
Sarah Fleischer aus der 7B
Alina Barner aus der 6C
Alinas Bild

Vielleser- und/oder Kreativpreise erhielten folgende Schülerinnen :

Sarah Fleischer aus der 7 B

Alina Barner aus der 6 C

Emma Weber, Eva Bauer Iglesias, Greta Hartwig und Liese Schnitger aus der 6 D

Diese Schülerinnen bekamen Büchergutscheine überreicht. Ihre sehr gut gelungenen Arbeiten ( Bastelarbeiten, Bilder ) wurden im Foyer des Kinos gezeigt.

Allen Gewinnern und Teilnehmern des Julius-Clubs herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Spaß beim Lesen.

Neue Schulsanitäter

v.l.n.r.: hintere Reihe: Annette Schulz, Timo Gerth, Tim-Julius Anders, Marek Ziegler*, Luca Preuße, Niklas Schlüter, Luca Fischer, Max Ahrenhold*, Eileen-Michelle Raff*, Luca H. Scheele*, Finn Ohlendorf*, Felix Nolte*; vordere Reihe: Hasan Kayki, Pia Naumann, Pia Aminuzzaman, Joseline Jungnickel*, Natascha Ehlers*. Fehlend: Merle Janus, Albert Osmani, Sarah Hesse, Lili Lehmann, Jannis Fischer * = neu ausgebildet

Trotz der aufwändigen und anspruchsvollen Ausbildung, die drei Wochenenden mit jeweils einem Samstag und einem Sonntag von 9 bis 17 Uhr sowie einen Prüfungssamstag umfasst, waren erfreulicherweise acht Schülerinnen und Schüler des Scharnhorstgymnasiums motiviert, sich im Mai/ Juni 2017 zum Schulsanitäter ausbilden zu lassen.

Auf diese Weise verjüngt sich das Team wieder, so dass auch nach dem Frühjahr 2018, wenn der 12. Jahrgang nach dem Abitur der Schule nicht mehr zur Verfügung steht, weiterhin genügend ausgebildete "Sanis" in den großen Pausen und zum Teil auch während des Unterrichts zur Verfügung stehen.

Willkommen, Jahrgang 5!

Der 4. August 2017 war ein besonderer Tag für das Scharnhorstgymnasium: unsere neuen Fünftklässler wurden eingeschult und herzlich willkommen geheißen.

Der Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von Frau Thalmann und Frau Dr. Janßen zusammen mit vielen Schülerinnen und Schülern gestaltet wurde. Die Sechstklässler berichteten von den gemischten Gefühlen, die sie ein Jahr zuvor bei ihrer eigenen Einschulung hatten und versicherten den gespannten Zuhörern, dass alle ihre Sorgen unbegründet waren. Die Buddies schilderten ihre Aufgaben als Unterstützer und ein Vertreter des Abiturjahrgangs verteilte kleine Glücksbringer von den Ältesten an die Jüngsten. So gestalteten alle das auch von Frau Thalmann und Frau Dr. Janßen anschaulich entfaltete Motto: „Gemeinsam auf dem Weg“.

In der Aula des Scharnhorstgymnasiums stimmte die Klasse 6B unter der Leitung von Frau Berger die Gäste mit einem schwungvollen Tanz auf die Einschulung ein und die kommissarische Schulleiterin Frau Krause begrüßte die Hauptpersonen des Tages mit ihren Eltern, Verwandten und Freunden. Bevor die neuen Scharnhorstler ihre Klassenlehrerinnen Frau Gembus, Frau Mühe und Frau Kleuker, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie ihre Patenbuddies kennenlernten, erfuhren die Kinder noch, wie der französische Lausbub Nick seinen Abschied von der Grundschule erlebte. Vor ihren ersten Stunden im Gymnasium durften sich alle noch mit einer Leckerei aus der Cafeteria stärken.

Die Schulgemeinschaft des Scharnhorstgymnasiums heißt alle neuen Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen und wünscht ihnen eine schöne Schulzeit und viel Erfolg und Spaß beim Lernen!